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DVR-/DVW-Arbeitsprogramm 2019

1. Verkehrsverhalten

1.2 Junge Erwachsene

Einstellungs- und Verhaltensänderungen bei jungen Fahrerinnen und Fahrern inklusive Internetportal

Ziele: Frühzeitige und langfristige Intervention während der Einstellungsfestigung und daraus resultierenden Verhaltens zur Absenkung des Auffälligkeits- und Unfallrisikos
Maßnahmen: Mitarbeit in der vom BMVI initiierten Projektgruppe zur Verbesserung der Fahranfängersicherheit in der Hochrisikophase. Dabei basierend auf den DVR-Vorstandsbeschlüssen zur "Fahranfängerkennzeichnung" und "Optimierung der Fahrausbildung" sowie den Empfehlungen des 51. Deutschen Verkehrsgerichtstages und in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wie ACE, ADAC, DVW, UDV, BVF, BDFU, IdF, Moving und TÜV/DEKRA arge tp21. Engagement für die Entwicklung unterschiedlicher Maßnahmenangebote. Hierzu zählt u.a. Begleitung eines möglichen Modellversuches u. a. einer Monitoring-Maßnahme mit standardisierter Kompetenzrückmeldung nach bestandener Fahrerlaubnisprüfung in der Phase des selbstständigen Fahrens. Erprobung auf der Basis der in enger Abstimmung mit dem DVR-Vorstandsausschuss "Junge Kraftfahrer" entwickelten Leitlinien und Ansätze zur Thematisierung der Gefährdung durch Ablenkung für die Fahraus- und -weiterbildung. Die Analyse moderner und vernetzter Telematik-Systeme soll die technischen und pädago-gischen Möglichkeiten für eine weitergehende Untersuchung ihrer Eignung als Feedbacksystem vorbereiten. Gemeinsam mit Partnern werden Ansätze zur Verbesserung der Motorradausbildung erarbeitet. Im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe werden Schulungen für die Umsetzung des "Aufbauseminars für Fahranfänger" durchgeführt und die Weiterentwicklung des Konzeptes koordiniert. Redaktionelle Betreuung der überarbeiteten Webseite www.junges-fahren.de
Ansprechpartner DVR: Hendrik Pistor, 030/2266771-19

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Zweirad-Sicherheitstraining im betrieblichen, schulischen und außerschulischen Bereich für Roller, Moped und Leichtkrafträder

Ziele: Senkung des Risikos und der Unfallzahlen junger motorisierter Zweiradfahrer und -fahrerinnen
Maßnahmen: Pilotierung und Evaluation des vom DVR entwickelten Zweiradtrainings für Roller, Mopeds und Leichtkrafträder im schulischen und außerschulischen Bereich. Das Training ist auf Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende ab 15 Jahren zugeschnittenen und kann als eintägige oder optimal als zweitägige Veranstaltung mit dazwischen liegender mehrtägiger Selbstlernphase durchgeführt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Verzahnung einer Verbesserung von Gefahrenwahr-nehmung und -bewusstsein, der Vermeidung von kritischen Verkehrssituationen und der Bearbeitung von fahrerischen Defiziten.
Partner: N.N.
Ansprechpartner DVR: Hendrik Pistor, 030/2266771-19

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Aktion junge Fahrer

Ziele: Senkung der Unfallzahlen von jungen Fahrerinnen und Fahrern, Aufmerksamkeit von jungen Fahrer sowie Motorradfahrern für die Gefahren im Straßenverkehr schärfen, Vorausschauendes und rücksichtsvolles Fahren insbesondere auf Landstraßen fördern.
Maßnahmen: Durchführung von Aktionstagen durch die örtlichen Verkehrswachten und Landesverkehrswachten zur besseren Ein-schätzung des eigenen Fahrvermögens und zur Sensibilisierung für Gefahren beim Fahren mit dem Pkw oder Motorrad.
Ansprechpartner DVW: Simon Wagner, 030/5165105-31

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Mofakurs in der Schule

Ziele: Umfassende Mobilitätsbildung in der Sekundarstufe (Klassen 8-10), mit abschließender Ausbildungsbescheinigung zum Erwerb der Mofaprüfbescheinigung beim TÜV o.Ä.
Maßnahmen: Bei dem auf 18 Doppelstunden angelegten Kurs geht es um die Förderung von sicherheitsbewusstem und situationsangemessenem Verhalten im Straßenverkehr, um das Erkennen, Bewältigen und Vermeiden von Gefahren, um partnerschaftliches Handeln, um Mitverantwortung und Rücksichtnahme. Praxisnahe Verzahnung von Theorie und fahrpraktischen Übungen.
Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 0228/43380-22

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Kampagne zur Erhöhung der Qualität im Begleiteten Fahren ab 17 (BF 17-Kampagne)

Ziele: Die Erhöhung der Teilnahmezahlen und der Qualität im Begleiteten Fahren ab 17. Dazu gehören insbesondere eine komplette Ausnutzung der möglichen Begleitdauer und die Unterstützung von Begleitpersonen und Begleiteten in der Begleitphase
Maßnahmen: Crossmediale Kommunikationsmaßnahmen zur frühzeitigen Auseinandersetzung mit dem Einstieg in die Mobilität, die bei einer Entscheidung für einen Früheinstieg das Begleitete Fahren als den besten, cleversten und sichersten Weg zum Führerschein aufzeigen. Zusätzlich werden Fahranfänger/innen und Begleitpersonen durch geeignete Materialien in der Begleitphase unterstützt.
Partner: BMVI, DVW, DEKRA, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V., TÜV Hanse, TÜV Nord, TÜV Süd, TÜV Rheinland und TÜV Hessen, BASt, voraussichtlich auch Bundeselternrat
Ansprechpartner DVR: Gesa Ristock, 030/2266771-35

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Vermittlung von Verkehrssicherheitsthemen in der Fahrlehrerausbildung und -fortbildung

Ziele: Erprobung der Vermittlung von Themen und Inhalten aus der Verkehrssicherheitsarbeit an Fahrlehreranwärter/innen im Rahmen der Fahrlehrerausbildung
Maßnahmen: Im Rahmen einer Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten BAGFA werden material- und referentenbasierte Vermittlungswege für Inhalte und Themen der Verkehrssicherheitsarbeit in die Fahrlehrerausbildung an der Fahrlehrerausbildungsstätte erprobt.
Partner: BAGFA
Ansprechpartner DVR: Hendrik Pistor, 030/2266771-19

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Gefährdungsbeurteilung junger Fahrer – PROFILER

Ziel: Im Rahmen einer Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten BAGFA werden material- und referentenbasierte Vermittlungswege für Inhalte und Themen der Verkehrssicherheitsarbeit in die Fahrlehrerausbildung an der Fahrlehrerausbildungsstätte erprobt.
Maßnahmen: Auf Basis der abgeschlossenen Evaluation zu "Work & Drive - PROFILER" wird die Gefährdungsbeurteilung junger Fahrer und Fahrerinnen als Präventionstool unterschiedlichen Unternehmen und Ausbildungsverbünden zur Nutzung bereit gestellt. Der DVR bietet hierbei die Datenerfassung, die Datenauswertung, die Erstellung der Gutachten und die begleitenden Coachingmaßnahmen zum Ausbau notwendiger Kompetenzen an. Dabei wird der Aspekt des Gesundheits- und Arbeitsschutzes unter Betrachtung verkehrssicheren Verhaltens integriert. Gleichzeitig soll eine Verbindung zu "Sicher in meiner Region" (Regio Protect UVT) in der Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherungsträger hergestellt werden, da die beteilig-ten Unternehmen ihren jungen Beschäftigten anbieten können, Gutachten zu ihren Risikodispositionen und Hinweise zum zu Eigencoaching erhalten.
Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

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Regio Protect UVT in der Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherungsträger

Ziele: Absenkung des Unfallrisikos junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als junge Fahrer/innen durch eine gefähr-dungsorientierte, regional ausgerichtete Gefahrenthematisierung
Maßnahmen: Anhand statistischer Daten werden regionale Gefahrenstellen, bei denen junge Menschen mit einem Kfz verunglücken, detektiert, medial aufbereitet und im Rahmen der innerbetrieblichen Prävention zur regionalisierten Gefahrenabwehr zur Verfügung gestellt. Die Verbindung zwischen webbasierter und dialogorientierter Auseinandersetzung dient der systematischen Sensibilisierung für Gefahrenmomente.
Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (BG Bau, BG ETEM, BG HM, BG HW, BG RCI, BG Verkehr, BG N), IPV, TÜV, DEKRA, arge tp 21
Ansprechpartner/in DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15, Marita Menzel, 030/2266771-28

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