Projekt EDWARD: Tag ohne Verkehrstote

Brüssel, 21. September 2017 – Der 21. September 2017 soll der Europäische Tag ohne Getötete im Straßenverkehr werden. Die Initiative, gestartet vom europäischen Polizeinetzwerk TISPOL, möchte im Vorfeld des Aktionstages alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Europa für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren. ...»


Tschechien verbietet Plakatwerbung an Autobahnen

Prag, 18. August 2017 – Ab September 2017 muss Plakatwerbung entlang von Autobahnen in Tschechien mindestens 250 Meter von der Fahrbahn entfernt stehen. Experten sahen in den Plakaten eine erhöhte Ablenkungsgefahr. Auch die Werbeträger selbst gelten als gefährliche Hindernisse, wenn ein Auto mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt. ...»


Österreich: Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2017

Wien, 7. Juli 2017 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich ist im ersten Halbjahr 2017 nach vorläufigen Daten auf 172 zurückgegangen. Im Vorjahreszeitraum kamen 190 Menschen bei Unfällen auf österreichischen Straßen ums Leben. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) fordert mehr Kontrollen und verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung. ...»


Schweiz mit PIN-Award des ETSC ausgezeichnet

Brüssel, 7. Juli 2017 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC hat die Schweiz für ihre Bemühungen bei der Verkehrssicherheit ausgezeichnet. Mit der Reduktion der im Straßenverkehr Getöteten um 42 Prozent zwischen 2006 und 2016 stehe die Schweiz beispielhaft da, begründet der ETSC die Verleihung des PIN-Awards. ...»


Hoher Anteil der Verkehrstoten in Europa ist auf Wege- oder Arbeitsunfälle zurückzuführen

Brüssel, 20. Juni 2017 – Im Jahr 2016 kamen 25.671 Menschen bei Verkehrsunfällen in Europa ums Leben. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC schätzt in einer aktuellen Studie, dass bis zu 40 Prozent dieser Todesopfer auf Arbeits- oder Wegeunfälle zurückzuführen sind. ...»


UDRIVE-Studie: Autofahrer in Europa häufig abgelenkt

Den Haag, 19. Juni 2017 – Autofahrerinnen und Autofahrer in Europa verbringen rund zehn Prozent der Zeit am Steuer mit Nebentätigkeiten, darunter das Telefonieren oder das Schreiben von Kurznachrichten mit dem Handy. Bei Berufskraftfahrern liegt der Zeitanteil der Ablenkung bei rund 20 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der naturalistischen Langzeit-Fahrstudie UDRIVE, deren Ergebnisse nach dreijähriger Forschungszeit nun in Den Haag präsentiert wurden. ...»


Schweiz: Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit sind Hauptunfallursachen

Bern, 12. Juni 2017 – Das neue Sicherheitsbarometer (SIBARO) der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung bescheinigt der Schweiz ein hohes Niveau bei der Verkehrssicherheit. 31 Getötete im Straßenverkehr je eine Million Einwohner waren im Jahr 2016 zu beklagen. Probleme bereiten Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit, aber auch das nachlassende Bewusstsein für Verkehrssicherheit auf Seiten der Politik. ...»


Neues EU-Ziel: Zahl der Verkehrstoten soll von 2020 bis 2030 um die Hälfte sinken

Brüssel, 9. Juni 2017 – Hatten sich die EU-Mitgliedstaaten zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten von 2010 bis 2020 um die Hälfte zu reduzieren, scheint dieses Vorhaben nach aktuellen Erkenntnissen nicht mehr ohne größere Anstrengungen umsetzbar zu sein. Die Verkehrsminister der 28 EU-Staaten erklärten nun ihre Absicht, die Zahl der Verkehrstoten von 2020 bis zum Jahr 2030 zu halbieren. ...»


Österreich: Zehn Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2016

Wien, 24. Mai 2017 – 432 Menschen wurden 2016 bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Straßen getötet, das waren 47 weniger als 2015. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 2,2 Prozent auf 48.393. Insgesamt ereigneten sich 38.466 Unfälle im Straßenverkehr und damit 1,3 Prozent mehr als 2015. ...»


Schweiz: Bundesrat befürwortet Check-up für Autofahrerinnen und Autofahrer erst ab 75 Jahren

Bern, 24. Mai 2017 – In der Schweiz müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer ab 70 Jahren auf eigene Kosten einem Gesundheitstest unterziehen. Das Parlament will diese Grenze nun auf 75 Jahre anheben, der Bundesrat unterstützt das Vorhaben. Informationsmaßnahmen sollen Seniorinnen und Senioren dazu bewegen, sich ab 70 mit der Frage der Fahrtüchtigkeit zu befassen. ...»


Ukraine startet Programm zur Verkehrssicherheit

Kiew, 15. Mai 2017 – In der Ukraine sind in den letzten 39 Monaten rund 12.400 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Ein neues „Programm für Verkehrssicherheit“ soll für das Befolgen von Verkehrsregeln werben, aber auch die Motivation der Verkehrspolizei stärken. ...»


Großbritannien: Augenmaß bei selbstfahrenden Autos nötig

London, 5. Mai 2017 – Eine neue Studie des britischen Oberhauses warnt vor übermäßiger Euphorie, wenn es um ökonomische und sicherheitstechnische Zugewinne durch autonomes Fahren geht. Die Autoren der 60-seitigen Studie mahnen dazu, andere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nicht aus den Augen zu verlieren. ...»


Global Road Safety Week vom 8. bis 14. Mai 2017

New York, 5. Mai 2017 – Rund ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle weltweit geht auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurück. Die vierte weltweite Woche der Verkehrssicherheit, ausgerufen von den Vereinten Nationen, widmet sich vom 8. bis 14. Mai 2017 Problemstellungen und Lösungen, um die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle weiter zu senken. ...»


Großbritannien: Fahranfängern droht Führerscheinentzug nach Handynutzung

London, 5. Mai 2017 – Greifen Fahranfängerinnen und Fahranfänger in England, Schottland und Wales am Steuer zum Handy, müssen sie seit März mit dem Verlust der Fahrerlaubnis rechnen. Für alle anderen Autofahrer wurden Geldstrafe und Punkte verdoppelt: Wer nicht mehr in der Probezeit ist, riskiert ein Bußgeld von umgerechnet 235 Euro und sechs Punkte. ...»


Neue KFV-Kampagne: „Helm auf ihr Helden!“

Wien, 2. Mai 2017 – Mit einer neuen Kampagne möchte das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) für das Tragen von Fahrradhelmen werben. Drei Wochen lang sind Aktionsmitarbeiter von „Helm auf ihr Helden!“ im Astronautenkostüm und mit Aktionstafeln ausgestattet auf Wiener Radwegen unterwegs. Nach diesen Schwerpunktwochen wird die Kampagne auf ganz Österreich erweitert. ...»


Europa: Zwei Prozent weniger Getötete im Jahr 2016

Brüssel, 29. März 2017 – EU-weit wurden 2016 rund 25.500 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Im Vergleich zu 2015 war dies ein Rückgang um zwei Prozentpunkte. Dies geht aus den Zahlen hervor, die die Europäische Kommission am Dienstag präsentierte. Erstmals wurden flächendeckend einheitlich auch Daten zu Schwerverletzten erhoben. ...»


FIA und IOC vereinbaren gemeinsame Ziele in der Verkehrssicherheit

Paris, 1. März 2017 – Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird Themen der Verkehrssicherheit aufgreifen und medial unterstützen. So soll ab März die Kampagne „FIA #3005LIVES“ des Welt-Automobilverbandes FIA durch Spitzensportler prominent begleitet werden. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten IOC-Präsident Thomas Bach und FIA-Präsident Jean Todt. ...»


Woche der Verkehrssicherheit: Überhöhte Geschwindigkeit im Fokus

New York, 8. Februar 2017 – Vom 8. bis 14. Mai 2017 rufen die Vereinten Nationen zum vierten Mal die Internationale Woche der Verkehrssicherheit aus. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Die Aktionswoche ist Teil des Jahrzehnts der Verkehrssicherheit, das von 2011 bis 2020 weltweit fünf Millionen Menschenleben retten soll. ...»


Euro NCAP: 20 Jahre lebensrettende Crashtests

Brüssel, 8. Februar 2017 – Im Februar 1997 nahm Euro NCAP als Gesellschaft europäischer Verkehrsministerien, Automobilclubs und Versicherungsverbände die Arbeit auf. In den vergangenen 20 Jahren wurden über 1.800 Fahrzeugmodelle in Crashtests auf ihre Sicherheit überprüft. Rund 78.000 Menschenleben konnten dadurch gerettet werden. Die Bewertungen durch Euro NCAP dienen europaweit als wertvolle Orientierung beim Autokauf. ...»


ETSC fordert zielgerichtete Maßnahmen für junge Erwachsene

Brüssel, 8. Februar 2017 – Konsequenteres Ahnden von Alkoholverstößen, gezielte Fahrsicherheitstrainings und gestaffelte Fahrerlaubnissysteme könnten die Verkehrsunfälle von jungen Fahrerinnen und Fahrern deutlich senken. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC und des britischen Parlamentarischen Beirates für Verkehrssicherheit (PACTS). ...»