Hoverboards: Sturzgefährdet und nicht versichert

Stuttgart, 7. Juli 2017 – Hoverboards, selbstbalancierende einachsige Elektrofahrzeuge, sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Sie erreichen Geschwindigkeiten bis 20 km/h. DEKRA weist darauf hin, dass das Haftungsrisiko bei einem Unfall beim Fahrer oder Eigentümer liegt. Beim DEKRA Safety Day 2017 zeigte ein Crashtest, welche Verletzungen drohen können. Rechtlich sind Hoverboards als Kraftfahrzeuge einzustufen. Da ihnen jedoch Voraussetzungen für eine Zulassung als Kraftfahrzeug fehlen, etwa Bremsen oder Beleuchtung, dürfen sie nur auf privatem Gelände fahren.

„Genau wie Fußgänger sind Hoverboard-Fahrer im Straßenverkehr ungeschützt und bei Kollisionen beispielsweise mit Pkw stark gefährdet“, erläutert DEKRA Unfallforscher Markus Egelhaaf. „Mit Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h ist ein Hoverboard allerdings sehr viel schneller unterwegs als ein Fußgänger. Da Autofahrer damit meist nicht rechnen, kann es zu kritischen Situationen kommen.“

Auch Kollisionen zwischen Hoverboard-Fahrern und Fußgängern können schmerzhafte Folgen haben. Kleine Schlaglöcher oder Steine können das Board schnell aus der Balance bringen.

Quelle: DEKRA

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