Ältere Verkehrsteilnehmer
Sicherheit gewinnen – Mobilität erhalten
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther unterstützen die „Aktion Schulterblick“
Bonn, 24. Januar 2013 – Die ehemaligen Skirennläufer Rosi Mittermaier (62) und Christian Neureuther (63) machen sich ab sofort für sichere Mobilität bis ins hohe Alter stark: Im Rahmen der „Aktion Schulterblick“ des DVR setzen sie sich dafür ein, dass sich Verkehrsteilnehmer regelmäßig einem freiwilligen Gesundheitscheck unterziehen, bei dem ihre Fahrfitness überprüft wird. „Mit dem Autofahren ist es wie im Sport: Wenn man älter wird, ist man oftmals nicht mehr so gut in Form wie in jungen Jahren“, sagt Rosi Mittermaier. „So manchen plagen erste Zipperlein. Ein ärztlicher Gesundheitscheck zeigt die eigenen Grenzen auf und hilft, Gefahren realistisch einzuschätzen. Dadurch kann etwa deutlich werden, dass die Brillenstärke mal wieder angepasst werden muss, oder ein Hörgerät beim Fahren einen großen Sicherheitsgewinn bringen würde.“ ...»
Neue Führerscheine: Umtausch nach 15 Jahren
DVR empfiehlt freiwillige Gesundheitschecks für Senioren
Bonn, 18. Januar 2013 (DVR) – Ab 19. Januar ist es soweit: Neu ausgestellte Führerscheine bekommen ein Verfallsdatum. Um Fälschungen zu verhindern und die Aktualität des Fotos sicherzustellen, müssen ab sofort neu erworbene Führerscheine europaweit alle 15 Jahre umgetauscht werden. Wer noch einen alten Kartenführerschein, die rosa oder gar graue „Pappe“ besitzt, hat dafür knapp 20 Jahre Zeit – bis Ende 2032. Die Fahrerlaubnis selbst ist wie bisher unbefristet. ...»
Aktion Schulterblick: Selbsttest für Autofahrer
Bonn, 17. Dezember 2012 – Mobilität mit dem eigenen Pkw ist für Senioren ein wichtiges Thema, denn sie ermöglicht soziale Teilhabe und Lebensqualität. Mit steigendem Alter können jedoch Gesundheitsbeeinträchtigungen eintreten, die häufig erst spät wahrgenommen werden. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wollen mit der „Aktion Schulterblick“ auf die Notwendigkeit freiwilliger Gesundheitschecks für ältere Autofahrer aufmerksam machen. Ein neuer Online-Selbsttest vermittelt einen Eindruck, welche Sinne im Straßenverkehr besonders wichtig sind. ...»
Senioren sind am liebsten mit dem Auto unterwegs
forsa-Umfrage zur Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer
Bonn, 28. November 2012 – Die Generation 65 plus will möglichst ein Leben lang mobil sein, denn das ermöglicht ihnen soziale Teilhabe und Lebensqualität. Fast allen älteren Autonutzern[1] (93 Prozent) ist es sehr wichtig oder wichtig, dass sie sich selbstständig mit dem Auto fortbewegen können. Das hat eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ergeben. Befragt wurden 1.002 Autonutzer ab 65 Jahren. 85 Prozent von ihnen sind vor allem mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs, nur zehn Prozent werden zumeist von anderen mitgenommen (Grafik 1). ...»
Aktion Schulterblick: Bewusst und sicher mobil
Neue Kampagne macht auf die Notwendigkeit freiwilliger Gesundheitschecks aufmerksam: für eine sichere Automobilität bis ins hohe Alter.
Viele Gesundheitsbeeinträchtigungen stellen sich mit dem Alter ein – und das meist schleichend. Typisch sind ein Nachlassen der Sehkraft, ein schlechter werdendes Gehör und eine Abnahme der Reaktionsfähigkeit. Der demografische Wandel, der medizinische Fortschritt und eine höhere Pkw-Verfügbarkeit tragen dazu bei, dass sich die Anzahl der motorisierten Bundesbürger über 65 Jahren künftig erhöhen wird.
Für die Jüngeren wie die Älteren ist das Auto das beliebteste Fortbewegungsmittel. Auch die Generation 65 plus will mobil bleiben. Zu ihr gehören fast zehn von 54 Millionen Führerscheinbesitzern in Deutschland. Fast zwei Millionen zwischen 75 und 84 Jahren besitzen ein Auto. ...»
Aktion Schulterblick. Bewusst und sicher mobil
Neue Kampagne macht auf die Notwendigkeit freiwilliger Gesundheitschecks aufmerksam: für eine sichere Automobilität bis ins hohe Alter
Bonn, 7. November 2012 – Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) startet, unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), eine neue Kampagne, die auf die Notwendigkeit von freiwilligen Gesundheitschecks für eine möglichst lang währende und sichere Automobilität aufmerksam macht. Die Kampagne „Aktion Schulterblick“ liefert wichtige Fakten und Zahlen rund um das Thema „ältere Autofahrer und Mobilität“, nennt Beratungsstellen, Trainings und Seminare und wirbt dafür, die eigene Gesundheit mit Blick auf eine sichere Verkehrsteilnahme regelmäßig zu überprüfen. ...»
Ein Programm für ältere Verkehrsteilnehmer
Durch demografischen Wandel steigt die Anzahl älterer Verkehrsteilnehmer – besonders der PKW-Fahrer – absolut und prozentual deutlich an.
Ältere Menschen gehören als Fußgänger oder Radfahrer zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern, die besonders gefährdet sind und die besonderen Schutzes bedürfen. ...»
Ältere Radler fahren schneller, als manch einer glaubt
Bonn, 11. Mai 2011 (DVR) – Fahrrad fahren hält fit, schont die Umwelt und erhöht die individuelle Mobilität. Auch immer mehr ältere Verkehrsteilnehmer entdecken das gesundheitsfördernde Fortbewegungsmittel für sich. Untersuchungen zeigen, dass Senioren das Fahrrad genauso häufig nutzen wie den Pkw. Körperliche Beweglichkeit und motorische Fertigkeiten sind hier gefragt. Beides verändert sich aber naturgemäß im Alter. Ältere Menschen ermüden schneller und erholen sich nach anstrengenden Tätigkeiten langsamer. Außerdem haben ältere Radfahrer bei einem Unfall ein höheres Verletzungsrisiko. ...»
Hinweise für ältere Menschen und ihre Angehörigen zur Aufrechterhaltung einer sicheren AutoMobilität
Woran erkenne ich, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, aus Altersgründen auf das Autofahren zu verzichten? Oder: Wie kann ich meinem Vater/meiner Mutter klar machen, dass er/sie das Auto besser stehen lässt? Der Vorstandsausschuss Verkehrsmedizin des DVR hat sich mit diesen Fragen beschäftigt und die Broschüre „Fit und Auto-mobil“ herausgegeben. Sie liefert älteren Verkehrsteilnehmern in vier Kapiteln anschaulich Tipps und Hinweise zur Aufrechterhaltung der sicheren Mobilität mit dem Auto. ...»
Bonn, 20. Januar 2011 (DVR) – Rund 30 Prozent der deutschen Bevölkerung sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) weist darauf hin, dass dieser Anteil durch die zunehmende Zahl älterer Menschen in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen wird. Es sei eine wichtige Aufgabe der Zukunft, auch diesen Personen eine möglichst uneingeschränkte und barrierefreie Mobilität zu ermöglichen. ...»
Worauf ältere Menschen im Straßenverkehr achten sollten
Mit dem Alter steigt das Unfallrisiko. Dennoch ist es ein Vorurteil, dass ältere Verkehrsteilnehmer häufig Unfälle verursachen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes fahren die meisten deutschen Senioren unfallfrei. Allerdings: Wenn es dann einmal kracht, tragen sie überdurchschnittlich oft die Schuld. Sind Senioren also doch ein Problem für den Straßenverkehr? Auf dieser Audio-CD finden Sie Antworten. ...»
Keine Tauglichkeitstests für ältere Autofahrer
Bad Windsheim, 7. September 2010 – Eine besondere Gesundheitsprüfung für ältere motorisierte Verkehrsteilnehmer wird es auch künftig nicht geben. Dies geht aus einer Anfrage des Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) beim Bundesverkehrsministerium hervor. Grundsätzlich wolle man Mobilität für alle ermöglichen. ...»
Wer Bescheid weiß, fährt sicherer!
Es fährt sich nicht ganz ungefährlich auf deutschen Straßen. Risiken lauern überall und jederzeit – ob durch Baustellen, schlechtes Wetter oder andere Verkehrsteilnehmer. Umso wichtiger, dass man als aktiver Fahrer alles tut, um Gefahren zu vermeiden und selbst kein Verkehrsrisiko darzustellen. Wie man sich für Sicherheit im Straßenvekehr am besten fit macht, erfahren Sie auf dieser Audio-CD. ...»
Senioren als Fußgänger oder Radfahrer besonders gefährdet
Wiesbaden, 18. August 2010 – Ältere Menschen sind als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2009 mehr als die Hälfte der getöteten Fußgänger und die Hälfte der getöteten Fahrradfahrer über 65 Jahre alt. ...»
DVR entwickelt neues Pkw-Sicherheitstraining für Ältere
Fahrerassistenzsysteme helfen älteren Verkehrsteilnehmern
Berlin, 8. Dezember 2009 – Senioren wünschen sich beim Autofahren technische Unterstützung, die einfach zu bedienen ist und das Fahren erleichtert. Das ist das vorläufige Ergebnis einer Studie der TU Braunschweig zu Wünschen älterer Verkehrsteilnehmer an das Auto der Zukunft. Fahrerassistenzsysteme erfüllen diese Wünsche bereits heute und leisten damit einen hohen Beitrag zum Schutze aller Verkehrsteilnehmer. ...»
„Wichtig ist eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten!“
Leser-Telefon-Aktion zur sicheren Teilnahme älterer Menschen am Straßenverkehr
Bonn, 17. September 2009 (DVR) - Immer wieder machen Senioren Schlagzeilen, die schlimme Verkehrsunfälle verschulden. Und immer wieder taucht die Frage auf, wie lange ein Mensch überhaupt Auto fahren kann, ohne für sich und andere zur Gefahr zu werden. Auch bei unserer vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützten Telefonaktion drehte sich diesmal alles ums Thema „sicher mobil“ im Alter. Die Experten des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (DVR) beantworteten unseren Leserinnen und Lesern alle Fragen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr. ...»
Bonn, Juni 2008 (DVR) – Mobilität ist in unserer Gesellschaft ein hohes Gut. Mobil sein heißt Kontakte pflegen, Reisen unternehmen und neue Erfahrungen machen – kurz gesagt, selbstständig und aktiv am Leben teilnehmen können. Leider liegt es in der Natur der Dinge, dass mit zunehmendem Alter körperliche und geistige Funktionen teilweise nachlassen. Manche – vor allem Jüngere – sehen darin eine Gefahr für die Verkehrssicherheit. Zunehmendes Alter muss jedoch keineswegs mit einem hohen Unfallrisiko verknüpft sein, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Obwohl der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen circa 20 Prozent ausmacht, ist diese Altersgruppe nur in zehn Prozent der Unfälle verwickelt, also nur halb so oft wie der Rest der Bevölkerung. Wenn es zu einem Unfall kommt, sind die gesundheitlichen Unfallfolgen für ältere Verkehrsteilnehmer aufgrund ihrer körperlichen Konstitution jedoch schwerwiegender als für Jüngere. ...»
Presseseminar „Senioren im Straßenverkehr“
16. und 17. September 2004 in Leipzig
Prof. Dr. Rolf Kreibich (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin)

