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Hitze im Auto:
Kinder stark gefährdet
Bonn, 29. Juli 2005 (DVR) Ein heißer Sommertag kann im Fahrzeug fatale Folgen haben. Wenn sich ein Auto aufheizt, kann dies besonders für kleine Kinder gefährlich werden. Wer ein kleines Kind auch nur wenige Minuten in einem in der Sonne parkenden Auto lässt, gefährdet Gesundheit und Leben des Kindes aufs Äußerste, warnt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Selbst bei einem kurzen Halt dürfen Kleinkinder niemals allein im Auto zurückgelassen werden.
Viele Fahrer werden davon überrascht, wie schnell sich ihr Fahrzeug aufheizt. Pro Minute steigt die Innentemperatur um ein Grad und kann Werte bis zu 50°C oder mehr erreichen. Bei den heutigen Fahrzeugen fallen die Windschutz- und Heckscheiben häufig besonders groß aus. Dies fördert den Aufheizeffekt noch zusätzlich. Dagegen hilft auch kein offener Fensterspalt. Der größte Temperaturanstieg erfolgt in der ersten halben Stunde.
Wer sein Kind in praller Sonne im Auto zurück lässt, steckt es gleichsam in einen Backofen. „Babys, Kleinstkinder und ältere Menschen können Hitze nicht gut verkraften“, betont DVR-Verkehrsmediziner Prof. Dr. med. Peter Sefrin. „Sie können schnell einen Kreislaufkollaps bekommen. Im schlimmsten Fall wird das Auto für Kleinstkinder zur Todesfalle“.
Kommt ein Flüssigkeitsverlust hinzu, führe dies zur Hitzeerschöpfung. Dann bilde sich kalter Schweiß und das Kind müsse erbrechen. Bei Erwachsenen könnten Muskelkrämpfe auftreten. Die Hitzeerschöpfung könne zum Hitzschlag führen. Die Gefahr zeige sich bei Kindern am heißen, roten Kopf und an der heißen, trockenen Haut, denn der Körper stelle in diesem Stadium die Schweißproduktion ein.
Ansprechpartner: Bernd Kulow Tel.: 02 28/400 01-72
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