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Straßenverkehrsunfälle in Deutschland
Die Zahl der Verkehrstoten ging im Juni 2010, wie bereits in den Vormonaten, weiter zurück. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Bundesweit kamen 359 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das waren 4,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten stieg dagegen um 4,4 Prozent auf rund 38.100. 
Straßenverkehrsunfälle auf deutschen Autobahnen
2000 bis 2009
Die Zahl der Autobahn-Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, hat im Zeitraum 2000 bis 2008 beständig abgenommen, lag im Jahr 2009 jedoch mit 18.394 leicht über dem Vorjahreswert von 18.269. Für die vergangenen neun Jahre war ein Rückgang um 28 Prozent zu verzeichnen. 
Straßenverkehrsunfälle innerorts
2000 bis 2009
Die Unfallzahl innerorts hat sich, wie auch die Zahl der Autobahnunfälle und der Unfälle außerorts, rückläufig entwickelt. Sie ist, ausgenommen das Jahr 2007, beständig gesunken und verzeichnet einen Rückgang von 13,1 Prozent im Vergleich zu den Zahlen des Jahres 2000. Im Jahr 2009 ereigneten sich auf innerörtlichen Straßen in Deutschland 213.361 Unflle mit Personenschaden, das ist ein Rückgang um 3,6 Prozent gegenüber 2008. 
Straßenverkehrsunfälle außerorts
2000 bis 2009
Die Unfallzahl außerorts (ohne Autobahnen) ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 79.051 zurückgegangen. Im langfristigen Vergleich ist in diesem Bereich seit dem Jahr 2000 ein Rückgang um 29 Prozent zu verzeichnen. 
Arbeits- und Wegeunfälle in der gewerblichen Wirtschaft
2005 bis 2008
Trotz eines Anstiegs im Bereich der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist das Arbeitsunfallrisiko pro 1.000 Vollarbeiter mit einem Wert von 26,8 gleich geblieben. Insgesamt ist das Risiko je 1.000 Vollarbeiter, einen schweren Arbeitsunfall zu erleiden, um 3,3 Prozent zurückgegangen. Auch die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist rückläufig. 
Kinderunfälle im Straßenverkehr
2000 bis 2009
Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder ist erfreulicherweise bereits seit 20 Jahren rückläufig. In 2009 verunglückten 30.845 Kinder unter 15 Jahren, während es 1978 mit über 72.000 Kindern noch mehr als doppelt so viele Betroffene gab. Besonders deutlich ist die Zahl der tödlich verunglückten Kinder zurückgegangen. Sie sank im selben Zeitraum von 1.449 auf 90. 
Unfälle unter Einfluss von Alkohol, Drogen, Rauschgift
2000 bis 2009
Autofahrten mit Alkohol bergen ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsbeteiligten. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem möglichen Unfall Personen zu Tode kommen, verdoppelt sich bei diesen Fahrten nahezu. Die Zahl der Alkoholunfälle im Jahr 2009 ging um 11,1 Prozent zurück. Dennoch ist die Zahl der Personen, die bei einem alkohol- oder rauschmittelbedingten Unfall ums Leben kamen, mit 473 enorm hoch. 
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