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Schweiz: Weniger Verkehrstote und Schwerverletzte

Bern, 23. Februar 2010 – Die Unfallbilanz der Schweiz zeigt für das vergangene Jahr eine leicht positive Entwicklung. 2009 kamen 348 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Schweizer Straßen ums Leben, das sind drei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Schwerverletzten sank um ebenfalls drei Prozentpunkte auf 4.648. Dies ergab die jährliche Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung bei den kantonalen Polizeidienststellen.

Einen starken Rückgang verzeichnet die bfu bei den Unfallzahlen von Pkw-Insassen. Hier ging die Zahl der Schwerverletzten um 13 Prozent auf 1.389 und die der Getöteten um 18 Prozent auf 128 zurück. Laut bfu liegen die Gründe im technologischen Fortschritt, insbesondere im Bereich der Fahrerassistenzsysteme (FAS) sowie in verbesserten Infrastrukturen und koordinierten Präventivmaßnahmen der Polizei.

Auf 55 erhöht und damit mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der getöteten Radfahrer. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sei ein Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer ebenso nötig wie weitere Präventionsarbeit. Die bfu ruft daher alle Beteiligten zu mehr Rücksicht und Miteinander im Straßenverkehr auf.

Quelle: bfu


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