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Österreich: 80 Prozent der Autofahrer missachten Tempo 30-Limit

Wien, 4. Februar 2010 – Acht von zehn österreichischen Pkw-Fahrern sind in Tempo 30-Zonen schneller als erlaubt unterwegs, jeder Zweite überschreitet ein Tempolimit von 50 km/h. Rund 15 Prozent der Pkw-Fahrer halten sich nicht an eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Dieses Bild liefert eine aktuelle Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

Für die Erhebung wurden knapp 42.000 Geschwindigkeitsmessungen auf österreichischen Straßen vorgenommen. In Tempo 30-Zonen registrierten die Messgeräte Geschwindigkeiten von bis zu 68 km/h. Durchschnittlich waren die Autofahrer dort mit 35 km/h unterwegs. Die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde in Einzelfällen um bis zu 40 km/h überschritten.

Auf Autobahnen übertraten 17 Prozent der Pkw-Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Im Jahr 2001 fuhr dort nach Angaben des KfV noch jeder Vierte zu schnell. Anders sieht es bei Fahrern von Lkw aus: Rund acht von zehn Lkw-Fahrern hielten sich nicht an die Tempo 80-Limits. Umfragen zufolge betrachten viele Autofahrer die Geschwindigkeitsregelungen nicht als verbindlich, sondern entscheiden selbst darüber, wie schnell oder langsam sie fahren.

Quelle: KfV


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