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Gehirnjogging hilft Senioren im Straßenverkehr
Berlin, 28. Juli 2010 – Mit zunehmendem Alter verschlechtern sich kognitive Funktionen des Gehirns: Aufmerksamkeit, Konzentrationsvermögen und die Fähigkeit zur Informationsverarbeitung nehmen ab. Damit erhöht sich die Unfallgefahr im Straßenverkehr. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat untersuchen lassen, inwieweit sich kognitive Leistungsfähigkeit bei über 65-jährigen Personen durch gezieltes Training verbessern lässt.
Am wirksamsten ist laut Studie das kognitive Training, so genanntes „Gehirnjogging“. Personen, die diese Art von Training über vier Monate anwendeten, verbesserten ihre Aufmerksamkeit, waren deutlich weniger abgelenkt und verfügten über ein verbessertes Kurz- und Langzeitgedächtnis sowie eine schärfere Feinmotorik. Regelmäßiges kognitives Training verbessert messbar bestimmte Hirnfunktionen bei Senioren. Dadurch können das Verhalten in risikoreichen Situationen im Straßenverkehr effizienter und potenzielle Gefahren schneller erkannt werden.
Quelle: GDV
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