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Rettungskarte für jedes Kraftfahrzeug
Berlin, 2. März 2010 – Rettungskarten, die Angaben zu Karosserie, Lage der Airbags, Batterien oder Tank eines Kraftfahrzeugs enthalten, sollen künftig in jedem Auto bereitliegen. Bei einem schweren Straßenverkehrsunfall kann eine solche Karte den Rettungskräften entscheidende Informationen liefern und Menschenleben retten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer unterstützt die Rettungskarte und hat eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) und der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) auf den Weg gebracht.
So soll es den Feuerwehren möglich sein, im Notfall direkt auf Fahrzeugdaten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zugreifen zu können. Bisher war dies der Polizei vorbehalten. „Alle Autofahrer sollten die Rettungskarte unter der Sonnenblende dabei haben. Oft ist dies aber nicht der Fall oder es fehlen am Unfallort noch detaillierte Informationen über den genauen Fahrzeugtyp, das Modell oder die Umrüstungen, etwa Gasbetrieb“, sagte Ramsauer in Berlin. Die Rettungskarte sei ein großer Schritt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Für die gängigen Automodelle stehen im Internet unter www.rettungskarte.de Muster für Rettungskarten zum Download bereit.
Quelle: BMVBS
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