Ein Jahr „German Road Safety“: DVR zieht positive Bilanz

Erfolgreiche Smartphone-App für Geflüchtete wird weiterentwickelt

Die mehrsprachige Smartphone-App wurde im März 2017 mit dem „Mobility & Safety Award“ von auto motor und sport und HUK-Coburg ausgezeichnet.

Bonn, 23. Juni 2017 – Vor genau einem Jahr startete der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die Kampagne „German Road Safety“. Ziel ist es, Menschen aus anderen Ländern zu ermöglichen, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen. Das Herzstück bildet eine mehrsprachige Smartphone-App, die im März 2017 mit dem „Mobility & Safety Award“ von auto motor und sport und HUK-Coburg ausgezeichnet wurde. Um der weiterhin großen Bedeutung des Themas gerecht zu werden, hat die App pünktlich zum einjährigen Jubiläum die Sprachpakete Farsi und Paschtu sowie ein Quiz für Kinder erhalten. Neue Themenkapitel sind für Herbst 2017 geplant. Martin Burkert, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages, unterstützt die Initiative seit ihrem Start. ...»


„Viel zu selten wird an die Fahrer gedacht“

23. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“: Nutzfahrzeuge in Deutschland – Vorfahrt für Wirtschaftlichkeit oder Sicherheit?

Dr. Walter Eichendorf (Fotos: DVR)

Bonn, 22. Juni 2017 (DVR) – Im Jahr 2015 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mehr als 15.500 Güterkraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen und Sattelzüge an Unfällen mit Personenschaden beteiligt. Bei diesen Unfällen sind 242 Menschen ums Leben gekommen, 10.844 wurden verletzt. Sind Brummis also eine echte Gefahr auf unseren Straßen? Wie sind die Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal? Gibt es genug Parkplätze für die vorgeschriebenen Ruhezeiten? Ist Deutschland als Transitland Nummer eins in Europa besonders gefährdet? Diese und weitere Fragen wurden beim 23. Forum „Nutzfahrzeuge in Deutschland – Vorfahrt für Wirtschaftlichkeit oder Sicherheit?“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 19. Juni 2017 in Frankfurt/M. diskutiert. ...»


Zahl der Verkehrstoten sinkt leicht

Fahrerassistenzsysteme können viele schwere Unfälle abmildern

Bonn, 22. Juni 2017 - Laut Statistischem Bundesamt starben im Jahr 2016 insgesamt 3.214 Menschen bei Verkehrsunfällen1. Zwar ging die Zahl der Verkehrstoten gegenüber 2015 um 7,1 Prozent zurück, trotzdem zählen Verkehrsunfälle zu den häufigsten Unfallarten mit Todesfolge. Auch im Februar 2017 kamen 190 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, exakt so viele wie im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schwerverletzten sank im selben Zeitraum um immerhin 3,5 Prozent auf 23.4002. An der Haltung zu Fahrerassistenzsystemen (FAS) ändert dies nichts: Immer noch halten gut zwei Drittel der Neuwagenkäufer sie nicht für notwendig: Sie gaben bei einer Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner an, gar keins oder maximal eins dieser Systeme in ihrem Neuwagen zu haben und zu nutzen.3 ...»


Jeder vierte Autofahrer ist schon einmal am Steuer eingeschlafen

Zum „Aktionstag erholsamer Schlaf“ der DGSM ruft der DVR dazu auf, sich nur ausgeschlafen hinter das Steuer zu setzen

Berlin, 21. Juni 2017 (DVR) – Müdigkeit am Steuer kann jeden treffen. Daher macht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gemeinsam mit dem Kooperationspartner der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) anlässlich des „Aktionstages erholsamer Schlaf“ auf die Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf“ und damit die Gefahr von Müdigkeit am Steuer aufmerksam....»


Vor der Urlaubsreise Reifencheck nicht vergessen

Beim professionellen Reifencheck werden eventuelle Mängel genau festgehalten

Bonn, 19. Juni 2017 – Rund 17 Millionen Deutsche fuhren im vergangenen Jahr mit dem Auto in Urlaub. Auch vom 22. Juni bis zum 11. September, wenn mindestens in einem Bundesland Sommerferien sind, werden sich wieder Tausende Familien mit ihrem Pkw auf die Autobahnen begeben, um die beliebten Urlaubsorte in Deutschland und den europäischen Nachbarländern anzusteuern. ...»


Tag der Verkehrssicherheit: Gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Morgen ist der 17. Juni – der 13. bundesweite Tag der Verkehrssicherheit

Neben weit mehr als 100 Akteuren setzt auch die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ ein Zeichen – mit einer ungewöhnlichen Anzeige in der morgigen Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Berlin/Bonn, 16. Juni 2017 – „2016 sind in Deutschland über 3.200 Menschen im Straßenverkehr gestorben und mehr als 396.000 Personen verletzt worden. Am Tag der Verkehrssicherheit machen viele Veranstaltungen deutlich, dass jeder Einzelne Verantwortung für mehr Sicherheit trägt – ganz gleich, ob er oder sie per Auto, Rad, Motorrad oder zu Fuß unterwegs ist“, sagt Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. ...»


Fit genug für den Straßenverkehr?

Der Einfluss von Wetter, Schlaf und Gesundheit auf die Verkehrssicherheit

(Quelle: Gerhard Zerbes)

Bonn, 15. Juni 2017 - Aufgrund von besonderen Wetterbedingungen, Schlafstörungen und gesundheitlichen Einschränkungen ereignen sich jedes Jahr viele Verkehrsunfälle, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt werden. Wie wirken Wetter, Witterung und Klima auf Menschen? Wie beeinflussen die so genannten trivialen Auswirkungen des Wetters wie etwa Schnee- und Eisglätte, Blendung durch die Sonne oder Seitenwind das Unfallgeschehen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich das Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates am 13. und 14. Juni 2017 in Marburg an der Lahn....»


„Beschränktes“ Verhalten kann tödlich sein

DVR gibt Tipps zur Sicherheit an Bahnübergängen

Wer sich so verhält, ist in absoluter Lebensgefahr. Außerdem drohen ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. (Foto: DVR)

Bonn, 12. Juni 2017 – In Deutschland gibt es rund 17.500 Bahnübergänge. Das Warten auf den herannahenden Zug kann richtig unangenehm sein, besonders wenn man in Eile ist. Vor allem bei Übergängen, bei denen es keine oder lediglich sogenannte Halbschranken gibt, mag es verlockend sein, sich trotz vorhandener Lichtzeichen vorbei zu mogeln. Das kann tödliche Folgen haben, darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hin. 2015 gab es nach Auskunft der Deutschen Bahn über 150 Unfälle an Bahnübergängen. Dabei kamen 35 Menschen ums Leben. In neun von zehn Fällen ist es menschliches Fehlverhalten, das die Unfälle verursacht. ...»


Ab in die Ferien – aber sicher

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte regelmäßige Pausen einplanen, um der Gefahr des Sekundenschlafs zu entgehen

Berlin, 8. Juni 2017 – Die Sommerferien stehen vor der Tür. Zeit, mit den Liebsten in den Urlaub zu fahren, die Alltagssorgen hinter sich zu lassen und fernab der Heimat zu entspannen. Nach wie vor verreisen die Deutschen am liebsten mit dem Auto: Laut der Statistik-Plattform Statista ziehen rund 45 Prozent von ihnen den Pkw anderen Transportmitteln wie Flugzeug, Bus oder Bahn vor. Die Vorteile liegen auf der Hand. Autofahrer und Autofahrerinnen sind auch im Urlaub flexibel, können mehr Gepäck transportieren und eine Reisepause einlegen, wann immer dies gewünscht ist. Letztere kommt allerdings meist viel zu kurz. Laut einer im Oktober 2016 vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) beauftragten TNS-Emnid-Umfrage hält sich nur etwa jeder Dritte der befragten Fahrer und Fahrerinnen an das empfohlene Pausenintervall und pausiert nach circa zwei Stunden. Über 50 Prozent legen erst nach drei bis vier Stunden oder später eine Pause ein. In diesem Fall steigt die Gefahr für Müdigkeit am Steuer – ein häufig unterschätztes Risiko. ...»


Ablenkung kann tödlich sein

Auch für ältere Verkehrsteilnehmer ein oft unterschätztes Risiko

Handys am Steuer lenken ab und sind deshalb auch verboten. Die Route sollte schon vor Fahrtantritt eingestellt werden, das Navigationsgerät fest verankert werden – damit Ablenkung im Straßenverkehr nicht zum Verhängnis wird. (Foto: DVR)

Bonn, 8. Juni 2017 (DVR) – Die Teilnahme am Straßenverkehr – ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Schon eine kurze Unaufmerksamkeit kann zu riskantem Verhalten, gefährlichen Situationen und schweren Verkehrsunfällen führen. „Experten gehen davon aus, dass in Deutschland mindestens jeder zehnte Unfall durch Ablenkung verursacht wird. Bei rund einem Drittel der Unfälle spielt Unaufmerksamkeit eine Rolle“, erklärt Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). ...»


Jahresbericht 2016

Der DVR-Jahresbericht 2016 ist erschienen. Er gibt einen Überblick über die Verkehrssicherheitsarbeit, die der DVR und seine Mitglieder im vergangenen Jahr in unterschiedlichen Arbeitsbereichen geleistet haben. ...»


Risiko-Check „Wind und Wetter“

Start der UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion 2017/Gewinnspiel mit Wettermoderator Sven Plöger

Bonn, 31. Mai 2017 – Aufgrund besonderer Wetterbedingungen passieren jedes Jahr viele Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet werden: Sichtbehinderungen durch Nebel, Regen oder Schnee, Fahrbahnglätte, instabile Fahrzustände durch Seitenwind und starke Windböen, Blendung durch die Sonne. Außer diesen direkten Auswirkungen des Wetters gibt es noch den Einfluss des Wetters auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit, etwa durch hohe Temperaturen und bei Wetterumschwüngen, wodurch ebenfalls Unfälle hervorgerufen oder begünstigt werden. Mit der diesjährigen Schwerpunktaktion möchten Unfallkassen, Berufsgenossenschaften und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) für ein stärkeres Risikobewusstsein bei verschiedenen Wetterbedingungen sensibilisieren und Lösungsansätze für das verantwortungsvolle Bewältigen von gefährlichen Verkehrssituationen anbieten. ...»


Das Euro NCAP-Rating: Fünf Sterne für die Sicherheit

Bonn, 29. Mai 2017 – Die Zahl der Getöteten auf deutschen Straßen ist rückläufig: 2016 starben 3.214 Menschen im Straßenverkehr, das sind 245 Tote oder 7,1 Prozent weniger als 2015. Die zunehmende Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen (FAS) dürfte durchaus Einfluss auf diese Entwicklung haben. Notbremsassistenten zum Beispiel können die Unfälle beziehungsweise Unfallfolgen zwischen Pkw bis zu 40 Prozent reduzieren. Auskunft darüber, wie sicher ein Fahrzeug ist, gibt das Euro NCAP-Rating und es kann somit zu einer Entscheidungshilfe beim Neukauf eines Wagens werden. ...»


Nutzfahrzeuge in Deutschland: Vorfahrt für Wirtschaftlichkeit oder Sicherheit?

23. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“ am 19. Juni 2017 in Frankfurt

Nutzfahrzeuge in Deutschland: Vorfahrt für Wirtschaftlichkeit oder Sicherheit? (Foto: DVR)

Bonn, 23. Mai 2017 – Im Jahr 2015 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mehr als 15.500 Güterkraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen und Sattelzüge an Unfällen mit Personenschaden beteiligt. Sind Brummis also eine echte Gefahr auf unseren Straßen? Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) möchte dieser Frage mit dem 23. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“ auf den Grund gehen und unterschiedliche Meinungen vorstellen und diskutieren. ...»


DVR-report 1/2017

Aus dem Inhalt:

Journal: Von der Draisine zum „Connected Bike“
5. Nationaler Radverkehrskongress in Mannheim
Aktuell: Müdigkeit am Steuer ist gefährlich
Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf“ klärt über mögliche Ursachen auf
Mitglieder: Unfallkommissionen stärken
ADAC-Expertenreihe 2017: Verkehrssicherheit in Städten und Gemeinden
Im Blickpunkt: „Einmal riskiert – viel verloren?“
Zu den außerstrafrechtlichen Folgen einer Trunkenheitsfahrt im öffentlichen Straßenverkehr ...»


Wildunfälle vermeiden – aber wie?

DVR-Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“

hinten (v. l. n. r.): Kay Schulte, Dr. Torsten Kunz, Jochen Lau, Prof. Dr. Rüdiger Trimpop  <br> vorne (v. l. n. r.): Juliane Martin (2. Platz), Isabelle Seipt (1. Platz), Lisa Kersten (3. Platz)

Berlin, 19. Mai 2017 – Der Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) für junge Wissenschaftler wurde heute in Berlin vergeben. Die Auszeichnung umfasst drei Preisträger und ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert.
Den ersten Preis erhielt Isabelle Seipt von der Hochschule der Sächsischen Polizei für ihre Diplomarbeit, in der sie Wildunfälle in den Jahren 2010 bis 2014 im Bereich des Polizeireviers Freiberg analysiert hat. Sie hat die polizeilich erfassten Wildunfälle ausgewertet, sogenannte „Hot Spots“ markiert und daraus präventive Maßnahmen abgeleitet.
Parallel hat Seipt für den gleichen Zeitraum die Jagdstreckenlisten ausgewertet, in denen auch Angaben über im Straßenverkehr verletztes oder getötetes Wild zu finden sind. Dritte Quelle waren Interviews mit drei Förstern. ...»


Fahrradhelm-Aktion – „Du bist mir nicht egal!“

Aktion von BMVI und DVR soll die Helmtragequote weiter steigern

Im Falle eines Unfalls mit Kopfverletzung kommen Helmträger eindeutig besser weg. (Foto: DVR)

Berlin, 17. Mai 2017 – Immer mehr Kinder und Jugendliche tragen beim Fahrradfahren einen Helm. Das zeigen die neuesten Zahlen der repräsentativen Verkehrsbeobachtung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). 1 Bei den Elf- bis 16-Jährigen hat sich die Helmquote 2016 im Vergleich zum Vorjahr von 29 auf 34 Prozent verbessert. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen ist die Quote mit 76 Prozent konstant hoch. ...»


Neue „Runter vom Gas“-Autobahnkampagne: Jeder Unfalltod betrifft das Leben von 113 Menschen

Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ wurden heute die Motive der neuen Autobahnplakate vorgestellt – und erstmals Zahlen dazu präsentiert, wie viele Menschen unmittelbar durch den Tod eines Verkehrsteilnehmers betroffen sind

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (rechts), und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, präsentieren die neuen Autobahnplakate der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“. Copyright: Sebastian Gabriel (picture alliance)

Berlin/München, 16. Mai 2017 – Kommt ein Mensch im Straßenverkehr zu Tode, so sind davon im Durchschnitt 113 Personen unmittelbar betroffen: Angehörige, Freunde und Bekannte sowie Einsatzkräfte am Unfallort. Diese Daten haben heute Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), anlässlich ihres Besuchs bei der Hubschrauberstation der DRF Luftrettung in München bekannt gegeben. ...»


Handbike-Sicherheitstrainings in Bayreuth und Büsum

Bonn, 15. Mai 2017 (DVR) – Vom 19. bis 23. August 2017 findet in Bayreuth ein Handbike-Sicherheitstraining statt. Ein weiteres Training wird vom 15. bis 17. September 2017 in Büsum (Schleswig-Holstein) angeboten. Veranstalter ist der Deutsche Rollstuhlsportverband (DRS), Fachbereich Rollikids, in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Das Training wendet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, die mit einem Adaptiv-Handbike am Straßenverkehr teilnehmen. ...»


„Wer trinkt, fährt nicht!“

DVR fordert ein absolutes Alkoholverbot am Steuer

Der DVR plädiert seit Jahren für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. (Foto: DVR)

Berlin, 11. Mai 2017 (DVR) – „Es geht um die klare Regel: wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) Christian Kellner zum Auftakt der Aktionswoche Alkohol 2017 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Alkohol am Steuer sei nach wie vor eine Hauptursache für Verkehrsunfälle. 2015 sind 256 Menschen durch Unfälle ums Leben gekommen, bei denen mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. „Auch wenn die Zahl der alkoholbedingten Unfälle insgesamt rückläufig ist, sie sind besonders folgenschwer: 7,4 Prozent aller im Straßenverkehr Getöteten sind 2015 aufgrund eines Alkoholunfalls ums Leben gekommen, das ist fast jeder 14. Unfalltote“, fasst Kellner zusammen....»