DVR-report 1/2017

Aus dem Inhalt:

Journal: Von der Draisine zum „Connected Bike“
5. Nationaler Radverkehrskongress in Mannheim
Aktuell: Müdigkeit am Steuer ist gefährlich
Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf“ klärt über mögliche Ursachen auf
Mitglieder: Unfallkommissionen stärken
ADAC-Expertenreihe 2017: Verkehrssicherheit in Städten und Gemeinden
Im Blickpunkt: „Einmal riskiert – viel verloren?“
Zu den außerstrafrechtlichen Folgen einer Trunkenheitsfahrt im öffentlichen Straßenverkehr ...»


Wildunfälle vermeiden – aber wie?

DVR-Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“

hinten (v. l. n. r.): Kay Schulte, Dr. Torsten Kunz, Jochen Lau, Prof. Dr. Rüdiger Trimpop  <br> vorne (v. l. n. r.): Juliane Martin (2. Platz), Isabelle Seipt (1. Platz), Lisa Kersten (3. Platz)

Berlin, 19. Mai 2017 – Der Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) für junge Wissenschaftler wurde heute in Berlin vergeben. Die Auszeichnung umfasst drei Preisträger und ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert.
Den ersten Preis erhielt Isabelle Seipt von der Hochschule der Sächsischen Polizei für ihre Diplomarbeit, in der sie Wildunfälle in den Jahren 2010 bis 2014 im Bereich des Polizeireviers Freiberg analysiert hat. Sie hat die polizeilich erfassten Wildunfälle ausgewertet, sogenannte „Hot Spots“ markiert und daraus präventive Maßnahmen abgeleitet.
Parallel hat Seipt für den gleichen Zeitraum die Jagdstreckenlisten ausgewertet, in denen auch Angaben über im Straßenverkehr verletztes oder getötetes Wild zu finden sind. Dritte Quelle waren Interviews mit drei Förstern. ...»


Neue „Runter vom Gas“-Autobahnkampagne: Jeder Unfalltod betrifft das Leben von 113 Menschen

Plakatmotiv „Runter vom Gas!“

Kommt ein Mensch im Straßenverkehr zu Tode, so sind davon im Durchschnitt 113 Personen unmittelbar betroffen: Angehörige, Freunde und Bekannte sowie Einsatzkräfte am Unfallort. Diese Daten haben heute Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), anlässlich ihres Besuchs bei der Hubschrauberstation der DRF Luftrettung in München bekannt gegeben. ...»


Handbike-Sicherheitstrainings in Bayreuth und Büsum

Bonn, 17. Mai 2017 (DVR) – Vom 19. bis 23. August 2017 findet in Bayreuth ein Handbike-Sicherheitstraining statt. Ein weiteres Training wird vom 15. bis 17. September 2017 in Büsum (Schleswig-Holstein) angeboten. Veranstalter ist der Deutsche Rollstuhlsportverband (DRS), Fachbereich Rollikids, in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Das Training wendet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, die mit einem Adaptiv-Handbike am Straßenverkehr teilnehmen. ...»


Fahrradhelm-Aktion – „Du bist mir nicht egal!“

Aktion von BMVI und DVR soll die Helmtragequote weiter steigern

Im Falle eines Unfalls mit Kopfverletzung kommen Helmträger eindeutig besser weg. (Foto: DVR)

Berlin, 17. Mai 2017 – Immer mehr Kinder und Jugendliche tragen beim Fahrradfahren einen Helm. Das zeigen die neuesten Zahlen der repräsentativen Verkehrsbeobachtung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). 1 Bei den Elf- bis 16-Jährigen hat sich die Helmquote 2016 im Vergleich zum Vorjahr von 29 auf 34 Prozent verbessert. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen ist die Quote mit 76 Prozent konstant hoch. ...»


Neue „Runter vom Gas“-Autobahnkampagne: Jeder Unfalltod betrifft das Leben von 113 Menschen

Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ wurden heute die Motive der neuen Autobahnplakate vorgestellt – und erstmals Zahlen dazu präsentiert, wie viele Menschen unmittelbar durch den Tod eines Verkehrsteilnehmers betroffen sind

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (rechts), und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, präsentieren die neuen Autobahnplakate der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“. Copyright: Sebastian Gabriel (picture alliance)

Berlin/München, 16. Mai 2017 – Kommt ein Mensch im Straßenverkehr zu Tode, so sind davon im Durchschnitt 113 Personen unmittelbar betroffen: Angehörige, Freunde und Bekannte sowie Einsatzkräfte am Unfallort. Diese Daten haben heute Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), anlässlich ihres Besuchs bei der Hubschrauberstation der DRF Luftrettung in München bekannt gegeben. ...»


„Wer trinkt, fährt nicht!“

DVR fordert ein absolutes Alkoholverbot am Steuer

Der DVR plädiert seit Jahren für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. (Foto: DVR)

Berlin, 11. Mai 2017 (DVR) – „Es geht um die klare Regel: wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) Christian Kellner zum Auftakt der Aktionswoche Alkohol 2017 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Alkohol am Steuer sei nach wie vor eine Hauptursache für Verkehrsunfälle. 2015 sind 256 Menschen durch Unfälle ums Leben gekommen, bei denen mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. „Auch wenn die Zahl der alkoholbedingten Unfälle insgesamt rückläufig ist, sie sind besonders folgenschwer: 7,4 Prozent aller im Straßenverkehr Getöteten sind 2015 aufgrund eines Alkoholunfalls ums Leben gekommen, das ist fast jeder 14. Unfalltote“, fasst Kellner zusammen....»


DVR-Seminare „Sichere Straßen für den Fußverkehr“

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik

Das Zufußgehen ist besonders in Städten die verbreitetste Art der Fortbewegung. (Foto: DVR)

Berlin, 3. Mai 2017 – Das Zufußgehen ist besonders in Städten die verbreitetste Art der Fortbewegung. Im Vergleich zum motorisierten Verkehr oder zum Radverkehr werden die Belange des Fußverkehrs bisher jedoch wenig beachtet. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) bietet deshalb in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) auch in diesem Jahr wieder Fachseminare unter dem Titel „Mobilität beginnt zu Fuß – Sichere Straßen für den Fußverkehr“ an, die sich mit dem Thema sichere Infrastruktur für Fußgängerinnen und Fußgänger beschäftigen. ...»


EU-Kommission: Bis 2050 keine Verkehrstoten mehr – Fahrerassistenzsysteme sollen helfen

Bild 1: Häufigkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen – Quelle: Bosch

Bonn, 20. April 2017 – Die EU-Kommission verfolgt wie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Strategie der „Vision Zero“. Danach soll es auf Europas Straßen bis zum Jahr 2050 nahezu keine Verkehrstoten mehr geben. Bei derzeit rund 26.000 Verkehrstoten in der EU ist also noch viel zu tun (Stand: 2015). Große Hoffnungen werden in Fahrerassistenzsysteme (FAS) gesetzt, deren Potenzial zur Vermeidung von Verkehrsunfällen bereits in zahlreichen Studien belegt wurde: Fast 50 Prozent der Unfälle ließen sich nach Aussagen der Experten ganz vermeiden oder zumindest in ihrer Schwere reduzieren, wenn alle Fahrzeuge mit entsprechenden Systemen ausgestattet wären. ...»


Bei Reifenwechsel und -kauf führt am Fachhändler kein Weg vorbei

Bonn, 19. April 2017 – Nach der Faustregel „Von O bis O“, kurz für „Von Ostern bis Oktober“, steht jetzt die Reifenwechsel-Saison ins Haus. Je nach Region und Wetterlage suchen dann wieder Tausende Autofahrer den Reifenhändler ihres Vertrauens auf, um die Winterreifen gegen Sommerreifen austauschen zu lassen. Im günstigsten Fall können die Winterreifen bis zur nächsten Saison eingelagert und die Sommerreifen aus dem letzten Jahr wiederverwendet werden. Etliche Autofahrer werden aber mit der Tatsache konfrontiert sein, dass ihre Reifen nicht mehr über die nötige Profiltiefe verfügen oder schlicht zu alt sind. Hier führt kein Weg am Kauf neuer Reifen vorbei. Aber welcher Reifen ist der richtige? ...»


BF17 bringt Vorteile bei der Kfz-Versicherung

Während und nach der Begleitphase wird die sicherere Fahrweise von BF17-Teilnehmern belohnt

Bildnachweis: istock Signature/pixdeluxe/BF17-Kampagne

Berlin, 11. April 2017 (DVR) – Der sichere Start ins Autofahrerleben wird belohnt. Bei vielen Kfz-Versicherungen fallen derzeit keine oder zumindest keine deutlichen Beitragserhöhungen für die Teilnahme am „Begleiteten Fahren ab 17“ (BF17) an, wie eine aktuelle Übersicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) zeigt. Die meisten Versicherungen belohnen das BF17 auch dann mit günstigeren Beiträgen, wenn die Jugendlichen anschließend allein unterwegs sind und ein eigenes Auto versichern oder weiter das Fahrzeug der Eltern nutzen möchten. Damit reagieren die Versicherungsanbieter positiv auf das geringere Unfallrisiko von ehemaligen BF17-Teilnehmern. ...»


Die vier häufigsten Fahrfehler – und wie Fahrerassistenzsysteme entgegenwirken

Fahrerassistenzsysteme sind die „besten beifahrer“, die man an Bord wissen kann. (Foto: DVR)

Bonn, 3. April 2017 – 91 Prozent der Unfälle mit Personenschaden auf unseren Straßen sind auf Fehlverhalten der Beteiligten zurückzuführen. Bei nur acht Prozent liegen andere Ursachen wie unwägbare Wetterverhältnisse vor, ein weiteres Prozent resultiert aus technischen Mängeln1. Grund genug für jeden Autofahrer, die „Schwachstelle Mensch“ zu erkennen und Vorkehrungen zu treffen: Fahrerassistenzsysteme (FAS) im eigenen Fahrzeug sorgen für mehr Sicherheit. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner hat die vier häufigsten Fahrfehler von Pkw-Fahrern, die gemäß Statistischem Bundesamt zu Unfällen mit Personenschaden führen, unter die Lupe genommen und zeigt auf, welche Fahrerassistenzsysteme diese Unfälle vermeiden oder zumindest deren Folgen abmildern können. ...»


Erhöhtes Risiko für Einsteiger

Senioren sollten nicht unvorbereitet aufs E-Bike steigen

Übung einer Kurvenfahrt (Foto: DVR)

Bonn, 30. März 2017 (DVR) – In Deutschland steigt die Zahl der Radfahrer stetig an. Sei es für den Weg zur Arbeit oder aus Spaß an der Bewegung an der frischen Luft – Radfahren hält gesund und schont die Umwelt. Speziell bei der älteren Generation liegen E-Bikes im Trend. Durch die Unterstützung des Elektromotors können auch größere Entfernungen zurückgelegt werden, steile Anstiege verlieren ihren Schrecken, der Transport von Einkäufen lässt sich leichter bewältigen. Die Schattenseite: Dem positiven Rad- und Pedelectrend bei Senioren stehen hohe Unfallzahlen gegenüber. 2015 starben laut Statistischem Bundesamt 198 Radfahrer im Alter von 65 Jahren und älter auf Deutschlands Straßen. ...»


„German Road Safety“ mit Verkehrssicherheitspreis ausgezeichnet

DVR-Kampagne erhält „Mobility & Safety Award“ von auto motor und sport und HUK-Coburg

„German Road Safety“ wurde mit dem „Mobility & Safety Award“ von HUK-Coburg und auto motor und sport geehrt: (v.l.n.r:) Klaus-Jürgen Heitmann (Vorstand der HUK-COBURG), DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf, Tim Ramms (Leiter des Geschäftsbereichs Automobil und Mitglied der Geschäftsleitung Motor Presse Stuttgart) (Foto: DVR/SW MEDIA)

Stuttgart, 27. März 2017 (DVR) – Mit der Initiative „German Road Safety“ setzt sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), unterstützt durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), für die sichere Teilhabe von Geflüchteten am Straßenverkehr ein. Nun wurde das Projekt mit dem „Mobility & Safety Award“ von HUK-Coburg und auto motor und sport geehrt. Zentrales Element der Kampagne ist eine mehrsprachige Smartphone-App für iOS und Android, die in einfachen Texten auf Deutsch, Englisch und Arabisch sowie mit Bildern die wichtigsten Verkehrszeichen und elementare Regeln im Straßenverkehr vermittelt. Eine Internetseite sowie Broschüren und Arbeitsmaterial in verschiedenen Sprachen runden das Angebot ab. Der Verkehrssicherheitspreis wurde im Rahmen des auto motor und sport-Kongresses 2017 verliehen....»


Sicher unterwegs dank Reifencheck

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf beim Profilcheck (Foto: DVR)

Bonn, 21. März 2017 – Mit dem Frühling kommen die wärmeren Temperaturen, die Glatteisgefahr geht auf ein Minimum zurück. Fachleute raten, je nach Region und Fahrzielen etwa zu Ostern von Winter- auf Sommerreifen umzusteigen. Sommerreifen bieten mit ihrer härteren Gummizusammensetzung deutlich besseren Halt auf den Straßen als Winterreifen. Aber entsprechen die im Winter eingelagerten Sommerreifen noch den Sicherheitsanforderungen? DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf weiß: „Gewissheit bietet nur ein ausführlicher Reifencheck. Profiltiefe, Reifendruck, Alter und Gesamtzustand des Pneus müssen dabei genau unter die Lupe genommen werden.“ ...»


German Road Safety: Broschüren in weiteren Sprachkombinationen verfügbar

Prominente Unterstützung der Kampagne durch YouTuber Firas Alshater

„Unterwegs in Deutschland“ und „Fahrrad fahren in Deutschland“ informieren über die wichtigsten Verkehrsregeln im deutschen Straßenverkehr. (Foto: DVR)

Bonn, 16. März 2017 – Die beiden Broschüren „Unterwegs in Deutschland“ und „Fahrrad fahren in Deutschland“ informieren im Rahmen der Kampagne „German Road Safety“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in leicht verständlicher Sprache über die wichtigsten Verkehrsregeln im deutschen Straßenverkehr. Nun sind die gedruckten Fassungen zusätzlich zum Sprachpaket Deutsch-Englisch-Arabisch auch in den Sprachkombinationen Deutsch-Farsi-Paschtu, Deutsch-Französisch-Tigrinisch und Deutsch-Albanisch-Kurmandschi erhältlich. Insgesamt wurden bislang rund drei Millionen Exemplare gedruckt. Mediale Begleitung erfährt die Kampagne durch den syrischen Schauspieler und Autor Firas Alshater. ...»


„Wer Rad fahren kann, kann auch Pedelec fahren“

Technik, Fahrsicherheit, Verkehrsregeln – Sicher unterwegs mit Pedelec & Co.

E-Bike (Quelle: flyer.ch, pd-f)

Bonn, 13. März 2017 (DVR) – 200 Jahre nach Erfindung des Fahrrads erobert mit dem Pedelec eine neue Fahrradgeneration Radwege, Innenstädte und Tourismusziele. Pendler nutzen den elektrischen Rückenwind ebenso wie Radreisende oder Senioren, die dank eines Pedelecs das Radfahren wiederentdecken. Doch Pedelecs unterscheiden sich von herkömmlichen Fahrrädern in Technik, Gewicht und Geschwindigkeit und bringen so besondere Anforderungen an die Sicherheit mit sich. Rechtzeitig zu Beginn der diesjährigen Fahrradsaison gaben Experten am Lesertelefon des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) wertvolle Tipps zur Anschaffung und zum sicheren Fahren mit dem Pedelec. ...»


Medikamente können das Risiko eines Sekundenschlafs hinter dem Steuer erhöhen

Im Frühjahr sind Allergiker besonders gefährdet

Berlin, 10. März 2017 – Akute oder chronische Erkrankungen erfordern zumeist die Einnahme von Medikamenten. Besonders im Frühjahr mit Beginn der Pollenflugzeit müssen viele Menschen sogenannte Antihistaminika gegen ihre Allergie einnehmen. Solche Arzneimittel können allerdings müde machen und damit die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) warnt deshalb im Rahmen der Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer.“ vor dem Einfluss von Arzneimitteln auf die Fahrtüchtigkeit. Dabei wird der DVR vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt. ...»


Quo vadis Verkehrssicherheit?

Parlamentarischer Abend von DVR und DVW

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf, DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig, Minister Tarek Al-Wazir und DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner (v.l.n.r.) beim Parlamentarischen Abend in Berlin. Foto: DVR/Jürgen Gebhardt

Berlin, 9. März 2017 – In sechs Monaten endet die 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. Konnte in diesen vier Jahren die Verkehrssicherheit erhöht werden? Ist man dem Ziel, in der Dekade bis 2020 die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten um 40 Prozent zu senken, nähergekommen?
Unter dem Motto „Da geht noch was – Verkehrssicherheit und Politik“ diskutierten der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) im Rahmen eines Parlamentarischen Abends am 8. März 2017 in der Hessischen Landesvertretung in Berlin über Potenziale, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. ...»


Immer mehr Fahrzeuge mit Fahrerassistenzsystemen erhältlich – auch Klein- und Kompaktwagen

Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen in Prozent (Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle) Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn

Bonn, 2. März 2017 – Ein Großteil der Neuwagenkäufer findet Fahrerassistenzsysteme (FAS) attraktiv, trotzdem ist nicht einmal die Hälfte der Neufahrzeuge mit mindestens einem Fahrerassistenzsystem ausgestattet. Als Grund für den Verzicht auf Fahrerassistenzsysteme nennen Autofahrer meist die mangelnde Verfügbarkeit1. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner wollte wissen, wie es tatsächlich um die Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen steht. Dazu nahm sie die in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de gelisteten Fahrzeuge unter die Lupe. Das Ergebnis in Kürze: Die meisten Neuwagen können optional mit Fahrerassistenzsystemen ausgestattet werden, auch Klein- und Kompaktwagen. ...»


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