Presseseminar „Verkehrsraum der Zukunft“
Am 8. und 9. November 2012 in Rodgau-Nieder Roden

Bauliche Merkmale einer Straße und die Bedingungen des Verkehrsablaufs haben Auswirkungen auf das Geschwindigkeitsverhalten von motorisierten Verkehrsteilnehmern. Straßen beispielsweise, die unbelebt sind und die sowohl optisch und auch zum Fahren viel Raum bieten, reizen zu höherer
Geschwindigkeit. Die Breite der Fahrbahn, die Zahl der fahrenden und geparkten Fahrzeuge, die Zahl der Fußgänger und Radfahrer und die Art und Höhe der Bebauung beeinflussen die gefahrenen Geschwindigkeiten. Diese Merkmale legen das Geschwindigkeitsverhalten von Verkehrsteilnehmern zwar nicht fest, je nach Gestaltung des Straßenraums können Geschwindigkeitswünsche aber gefördert oder gehemmt werden. Das Straßenumfeld kann daher im Hinblick auf Geschwindigkeitsübertretungen eine Verstärkerfunktion einnehmen. ...»
Presseseminar „Abgelenkt?“
Am 10. und 11. Mai 2012 in Dipperz (Fulda)

Jeder zweite Autofahrer gab in einer repräsentativen Befragung an, durch Ablenkung schon einmal in brenzlige Situationen geraten zu sein. In der Schweiz, wo „Unaufmerksamkeit und Ablenkung“ als eigene Kategorie in der Unfallstatistik erhoben werden, erscheinen diese Ursachen bei jedem vierten schweren Unfall. Untersuchungen in verschiedenen Ländern legen den Schluss nahe, dass Ablenkung im Straßenverkehr ein bisher unterschätztes Unfallrisiko darstellt. Dabei sind es nicht nur das Telefonieren während der Fahrt oder das Programmieren des Navigationsgerätes, die die Konzentration vom Verkehrsgeschehen ablenken....»
Presseseminar „Recht und Regelbefolgung“
Am 14. und 15. November 2011 in Bonn

Wer eine sinnvolle und notwendige Regel aufstellt, hat noch nicht die Gewähr, dass sie auch eingehalten wird.
Warum beispielsweise hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, dass Verkehrsüberwachung durch Polizei oder Kommunen Abzocke sei?
Wie viele Meinungen gibt es zum Thema „Generelles Tempolimit“ und wie sieht die Realität aus bezüglich Verkehrssicherheit auf deutschen Autobahnen?
Welche Gründe führen Mehrfachtäter an für ihre dauernden Regelverletzungen? Welchen Stellenwert haben in unserer Gesellschaft überhaupt die Verkehrsregeln? Könnten schärfere Vorschriften ein Mittel der Wahl sein zur Steigerung der Verkehrssicherheit? Wie gut oder schlecht ist das „Verkehrsklima“ in Deutschland und was unternehmen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und seine Mitglieder, um das Klima zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich unser Presseseminar „Recht und Regelbefolgung“....»
Presseseminar „Fahreignung – Wer darf motorisiert fahren und wer nicht?“
19./20. Mai 2011 in Weimar

Jährlich führen die Träger der bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung mehr als 100.000 medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU) durch. Die stärkste Anlassgruppe mit über 50 Prozent sind dabei Personen, die nach Alkoholgenuss erstmalig oder wiederholt auffällig wurden oder verkehrs- bzw. strafrechtliche Delikte begangen haben. Die Untersuchungsanlässe „Drogen und Medikamente“ bilden mit fast 20 Prozent die zweitgrößte Gruppe. Sie ist in den letzten Jahren mit Abstand am stärksten angestiegen. „Personen mit körperlichen und/oder geistigen Mängeln“ sind in weniger als einem Prozent Anlass für eine Fahreignungsuntersuchung.
Im Sinne der Verkehrssicherheit stellt sich die Frage nach der Fahreignung auch für andere Fahrergruppen, beispielsweise für junge Fahrer, Berufskraftfahrer und die immer größer werdende Gruppe der älteren Autofahrer....»
