Geschwindigkeit und Abstand

DVR-Presseseminar am 27. und 28. Oktober 2016 in Kassel

Zu geringer Abstand und nicht angepasste Geschwindigkeit zählen zu den häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen in Deutschland und verursachen zudem enorme volkswirtschaftliche Kosten. Dennoch haben Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr eine relativ hohe gesellschaftliche Akzeptanz und unterliegen einer nur schwachen sozialen Kontrolle. Woran liegt das? Anscheinend fahren Menschen gerne schnell und zu dicht auf. Warum? Wie bedeutend sind die Dimensionen des Unfallgeschehens in Deutschland und Europa? Welche Möglichkeiten hat die Polizei, Geschwindigkeits- und Abstandsunfälle zu bekämpfen?

Diesen und weiteren Fragen widmete sich das Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 27. und 28. Oktober 2016 in Kassel.

Warum fahren Menschen gerne Auto? Warum schnell und zu dicht auf?
Unangepasste und zu hohe Geschwindigkeiten sowie mangelnder Abstand aus Sicht der Psychologie
Prof. Dr. Bernhard Schlag
Technische Universität, Dresden
Präsentation

Wir können nicht alles schaffen. Aber wir müssen tun, was möglich ist.
Problemstellungen bei der Bekämpfung von Geschwindigkeits- und Abstandsunfällen aus Sicht der Polizei
PD Stefan Pfeiffer
Deutsche Polizeigewerkschaft
Präsentation

Die Schwierigkeit mit der angemessenen Geschwindigkeit
Warum wir Hilfe durch das Verkehrssystem brauchen
Prof. Dr. Ralf Risser
FACTUM, Wien
Präsentation

Langsame Straßen?
Einfluss der Straßengestaltung auf die Geschwindigkeit – Möglichkeiten und Grenzen
Prof. Dr. Christian Lippold
Technische Universität, Dresden
Präsentation

Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden
Kategorisierungssystem für Geschwindigkeiten
Peter Schlanstein
Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland e.V. (VOD), Münster
Präsentation

Der „Killer“ Geschwindigkeit
Dimensionen des Unfallgeschehens in Deutschland und Europa
Jacqueline Lacroix
Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn
Präsentation

Wie wirken Gesetze und Strafen?
General- und Individualprävention, Strafmaße in Deutschland und der EU
Prof. Dr. Dieter Müller
Institut für Verkehrsrecht und Verkehrsverhalten, Bautzen
Präsentation

Fahrerassistenzsysteme und Hochautomatisiertes Fahren
Wie wirkungsvoll können Maschinen menschliche Unzulänglichkeiten bei der Wahl von Geschwindigkeiten und Abständen ausgleichen?
Dr. Johann Gwehenberger
Allianz Zentrum für Technik, Ismaning bei München
Präsentation

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TIPPS

Wer macht was in Deutschland?
Verkehrssicherheitsprogramme, die bundesweit und für jeden zugänglich angeboten werden
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