Presseseminar „Emotionen im Straßenverkehr“

Am 7. und 8. November 2013 in Bad Breisig

Emotionen und Motive regen uns zum Handeln an und bestimmen unser Verhalten maßgeblich. Je nach Art oder Ausprägung können Angst, Langeweile oder Stress eine entscheidende Rolle beim Zustandekommen von Verkehrsunfällen spielen. Ein Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 7. und 8. November 2013 in Bad Breisig widmete sich dem Thema „Emotionen im Straßenverkehr“. Fachreferenten und Journalisten diskutierten aktuelle Erkenntnisse sowie mögliche Maßnahmen, um das Unfallrisiko zu senken.

Wir wirken sich Stress und unterschiedliche Emotionen auf das Autofahren aus? Wird das Verkehrsklima in Deutschland wirklich rauer? Was kann der Gesetzgeber unternehmen, um Rücksichtslosigkeit und Aggression im Verkehr zu reduzieren? Warum diskutieren wir in Deutschland das generelle Tempolimit auf Autobahnen so gefühlsgeladen? Was bewirken emotionale Unfallberichte und Unterrichtskonzepte bei der besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmergruppe der jungen Fahrer? Welche Strategien verfolgen Verkehrssicherheitskampagnen und wie wirksam sind sie? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des DVR-Presseseminars „Emotionen im Straßenverkehr“.

Nerv mich nicht – ich muss fahren!
Wie Stress und Emotionen das Autofahren beeinflussen

Prof. Dr. Mark Vollrath
(TU Braunschweig)
Kurzfassung / Präsentation

Wird das Verkehrsklima in Deutschland rauer?
Der Blick in das Flensburger Verkehrszentralregister

Dr. Dirk Hillebrandt
(Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg)
Kurzfassung / Präsentation

Aggression im Straßenverkehr
Staatliche Schutzpflicht gegen Rücksichtslosigkeit im Verkehr

Prof. Dr. Gerrit Manssen
(Universität Regensburg)
Kurzfassung / Präsentation

Rotes Tuch „Tempolimit“ aus internationaler Sicht
Warum tut man sich in Deutschland schwer mit Veränderungen bei neuen Regeln zum Tempolimit (auf Autobahnen, auf Landstraßen und in den Städten)?

Prof. Dr. Ralf Risser
(FACTUM, Wien)
Kurzfassung / Präsentation

Realität erleben: echt hart!
Crash Kurs NRW: Unfall-Erlebnisberichte von Betroffenen

LPD Helmut Simon & das Crash Kurs-Team Köln
(Polizei Köln)
Infoflyer

Lebensträume
Crash Kurs MV: Vor- und Nachbereitung im Unterricht

Andrea Leirich
(Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern)
Kurzfassung / Infoflyer

„Bitte seid vernünftig!“
Strategien von Verkehrssicherheitskampagnen und die Grenzen ihrer Wirksamkeit

Prof. Dr. Christoph Klimmt
(Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)
Kurzfassung / Präsentation

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