Presseseminar „Jung und Alt am Steuer“

Am 6. und 7. Juni in Dipperz (Fulda)

Der demografische Wandel wird unter anderem zu einer beständig wachsenden Zahl älterer Menschen führen, die auch als Autofahrerinnen und Autofahrer unterwegs sein werden. Die Bedürfnisse dieser Gruppe Verkehrsteilnehmer müssen bei der Anpassung von Fahrzeugtechnik und Infrastruktur, aber auch im allgemeinen Straßenverkehr berücksichtigt werden. Ein Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 6. und 7. Juni 2013 in Dipperz bei Fulda ging der Frage nach, wie Mobilität im Alter aussehen kann.

Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bildete die Gruppe der jungen Fahrer. Trotz der seit Jahren positiven Entwicklung bei den Unfallzahlen der 18- bis 24-Jährigen ist die Zahl der Verletzten und Getöteten in dieser Gruppe überproportional hoch. Wie stark wirkt sich der Einfluss von Lebensstilen auf das Fahrverhalten und das Unfallrisiko junger Fahrerinnen und Fahrer aus? Und welche Möglichkeiten gibt es, um eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu erreichen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich das Presseseminar „Jung und Alt am Steuer“.

Ältere Fahrer – eine Problemgruppe?
Ein Überblick zu ihrer Sicherheitslage, Mobilität und Leistungsfähigkeit

Prof. Dr. Wolfgang Fastenmeier
(Psychologische Hochschule Berlin)
Kurzfassung / Präsentation

Macht Übung den Meister? Verbesserung der Fahrkompetenz älterer Autofahrerinnen und Autofahrer durch professionelles Fahrtraining im Straßenverkehr
Dr. Sebastian Poschadel
(Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo))
Kurzfassung / Präsentation

Was kann die Technik – was nicht?
Möglichkeiten zur Reduzierung der Unfallrisiken älterer Autofahrer durch intelligente Fahrzeugtechnik

Prof. Dr. Klaus O. Rompe
(FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH, Dresden)
Kurzfassung / Präsentation

Szenario Mobil 2030
Zukünftige Entwicklungen bei der Mobilität und dem Lebensstil im Alter

Prof. Dr. Georg Rudinger
(Zentrum für Alternskulturen, Bonn)
Kurzfassung / Präsentation

Aktion Schulterblick
Freiwillige Gesundheitschecks für ältere Verkehrsteilnehmer

Sandra Demuth
(Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn)
Kurzfassung / Präsentation

So wie man lebt, so fährt man
Einfluss von Lebensstilen auf das Fahrverhalten und das Unfallrisiko junger Fahrerinnen und Fahrer

Dr. Hardy Holte
Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach)
Kurzfassung / Präsentation

Sind die jungen Fahrer noch zu retten?
Standardisiertes Monitoring in der Fahranfängervorbereitung

Kay Schulte
(Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Berlin)
Siehe hierzu auch Carl Vierboom: „Sind die jungen Fahrer noch zu retten?“ (DVR-report 1/2013)

Jung und Alt am Steuer
Ergebnisse aus der europäischen Studie SARTRE 4

Ariane von Below
(Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach)
Kurzfassung / Präsentation

DVR-Presseseminar: Jung und Alt am Steuer
(in: DVR-report 2/2013)

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TIPPS

Verkehrssicherheitsprogramme für ältere Verkehrsteilnehmer
verkehrssicherheitsprogramme.de