Sparen mit Fahrerassistenzsystemen

Kosteneffizient und sicher ans Ziel gelangen

Bonn, 30. September 2014 – Wer beim Autokauf nur auf den Anschaffungspreis und den Verbrauch achtet, tappt schnell in eine Kostenfalle. Fahrerassistenzsysteme (FAS) bedeuten zwar zunächst eine zusätzliche Investition, helfen aber langfristig beim Sparen. Vor allem auf längeren Strecken erhöhen Abstandsregler & Co. nicht nur die Sicherheit, sondern reduzieren Kosten. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner hat eine Auswahl von Fahrerassistenzsystemen zusammengestellt, die helfen, kosteneffizienter und vor allem sicherer zu fahren.

Nichts raubt den Deutschen so sehr den Schlaf wie die Sorge ums Geld. Das ergab eine aktuelle Studie der R+V-Versicherung zu den Ängsten der Deutschen. Viele fürchten sich vor finanziell schlechteren Zeiten und verzichten deshalb schon jetzt bei nicht zwingend notwendigen Ausgaben. Da wird beim Kauf eines Neuwagens schon einmal an Zusatzoptionen gespart. Fahrerassistenzsysteme wie Abstandsregler, Park- oder Bremsassistenten haben aber nicht nur ein hohes Unfallvermeidungspotenzial, sondern helfen Benzinkosten einzusparen und können den zukünftigen Wiederverkaufswert des Fahrzeugs steigern bzw. erhalten. Zudem geben einige Versicherungen bei bestimmten Systemen Rabatte auf die Beiträge. Eine zusätzliche Anlage, die sich also nicht nur aus Sicherheitsgründen lohnt.

Abstandsregler können den Verbrauch beim Fahren um rund zehn Prozent verringern. Das System hält eine vom Fahrer vorgegebene Geschwindigkeit konstant oder passt diese durch selbsttätiges Gaswegnehmen, Bremsen oder Beschleunigen an die wechselnden Verkehrsbedingungen an. So sind Abstandsregler eine Entlastung für den Fahrer, helfen Sprit zu sparen und die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Der Einparkassistent kann kleine, aber teure Parkrempler verhindern. Wer keine Vollkaskoversicherung besitzt, weiß das auch finanziell zu schätzen. Das System sucht mit Hilfe von Ultraschallsensoren automatisch nach einer passenden Lücke. Ist ein geeigneter Parkplatz gefunden, übernimmt das System das Lenken. Nur Gas geben und bremsen muss der Fahrer selbst.

Auffahrunfälle sind nicht nur gefährlich, sondern kommen den Fahrer oft teuer zu stehen. Studien zeigen, dass bei Auffahrunfällen etwa jeder zweite Fahrer nicht stark genug gebremst hat. Notbremsassistenten sind jederzeit aktiv und können kritische Situationen, in denen ein Auffahrunfall droht, erkennen. In der Regel warnt das System zunächst den Fahrer und berechnet im Bremsfall, wie stark das eigene Fahrzeug verzögert werden muss, damit eine Kollision vermieden werden kann. Reagiert der Fahrer nicht oder zu zögerlich, greift die Notbremse selbstständig ein und bremst mit der notwendigen Verzögerung. Somit der Unfall ganz verhindert oder zumindest die Aufprallgeschwindigkeit drastisch vermindert werden. Notbremsassistenten können daher Leben retten.

Einen Überblick über die Funktionsweise dieser und weiterer Fahrerassistenzsysteme bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Die Kampagne „bester beifahrer“ des DVR und seiner Partner setzt sich für Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen ein. Autofahrer finden auf der Webseite bundesweit die einzige Datenbank zur typengenauen Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen. Alle Informationen sind auch als App verfügbar: http://app.bester-beifahrer.de/

Pressekontakt:

Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Sandra Demuth
Auguststr. 29
53229 Bonn
E-Mail: sdemuth@dvr.de

Servicebüro »bester beifahrer«
Lina Klespe
Rudi-Dutschke-Straße 26
10969 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 34 668 110
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