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Selbstmedikation

Selbstmedikation - Wichtig: Eigenverantwortung

Unter Selbstmedikation versteht man die Selbstbehandlung, ohne dass ein Arzt konsultiert wurde. Laut Stiftung Warentest werden etwa 80 Prozent der nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel im Rahmen einer Selbstbehandlung gekauft. Nach Angaben der ABDA für das Jahr 2017 machten OTC-Arzneimittel und Nichtarzneimittel einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro aus.

Es sind gerade die rezeptfreien Medikamente, die in Zeitungen, im Fernsehen, Radio oder auch Internet beworben werden. Als Informationsquelle für den Verbraucher dient dann häufig nur der Werbetext. Seltener findet ein Gespräch mit einem Apotheker statt oder es wird der Beipackzettel gelesen.

Selbstmedikation verlangt eine hohe Eigenverantwortlichkeit, da sie unter Umständen nicht unproblematische ist und zu körperlichen oder psychischen Schäden führen kann (z. B. Dauereinnahme von Schmerz- oder Abführmitteln, Nasensprays). Eventuell werden auch nur Symptome (z. B. Schmerzen) aber nicht die Ursachen bekämpft.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Präparaten oder Arzneimitteln unterschätzt wird.

 

Achtung: Sind die Beschwerden subjektiv außergewöhnlich (stark), sollte in jedem Fall ein Arzt oder zumindest ein Apotheker aufgesucht und befragt werden!

 

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