Veranstaltungen

Automatisiertes Fahren und Ethik

22. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Mit der Entwicklung vom assistierten zum hochautomatisierten Fahren stellen sich zunehmend auch ethische Fragen. Was geschieht zum Beispiel beim hochautomatisierten Fahren in einem Notfall, wenn sich ein Unfall nicht mehr vermeiden lässt? Entscheidet dann das Fahrzeug, ob es zu einem Auffahrunfall auf den vorausfahrenden Pkw kommt, oder ob bei einem Ausweichmanöver ein Fußgänger auf dem Gehweg erfasst wird? Können und wollen wir solche Entscheidungen Maschinen überlassen? Diese und weitere Fragen wurden beim 22. DVR-Forum „Automatisiertes Fahren und Ethik“ am 14. Juni 2016 in Berlin diskutiert. ...»

Bäume an Landstraßen?

21. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Bäume am Straßenrand sind eine unterschätzte Gefahr. Nur 13 Prozent der motorisierten Verkehrsteilnehmer halten sie für gefährlich. Dabei sind von 3.339 Menschen, die in Deutschland im Jahr 2013 im Straßenverkehr ihr Leben gelassen haben, 507 im Zusammenhang mit einem Aufprall auf einen Baum an Landstraßen tödlich verunglückt. Doch welche Maßnahmen zum Schutz vor Baumunfällen sind effizient und effektiv? Sind Alleenschutz und Verkehrssicherheit überhaupt vereinbar? Diese und weitere Fragen standen am 16. Juni 2015 im Mittelpunkt des 21. Forums „Sicherheit und Mobilität“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in Köln. ...»

Geschwindigkeitsüberwachung: Staatliche Bevormundung oder Fürsorge?

20. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Für die einen sind sie ein notwendiges Übel, für die anderen ein ständiges Ärgernis: Geschwindigkeitskontrollen sind häufig Auslöser kontroverser Diskussionen. Fast schon reflexartig fallen bei Diskussionen rund um die Geschwindigkeitsüberwachung Begriffe wie Abzocke, Radarfalle, Gängelung und Schikane. Die Überwachung findet demnach zu oft an falschen, weil ungefährlichen Orten statt. Geht es also nur darum, Kopfprämien zu kassieren? Oder möchte der Staat durch die Geschwindigkeitsüberwachung jedem Verkehrsteilnehmer zu seinem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verhelfen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des 20. Forums „Sicherheit und Mobilität“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in Berlin.  ...»

Motorradfahrer: Täter oder Opfer?

19. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Freiheit, Individualität, Spaß: Das sind nur einige Schlagworte, mit denen Biker ihre Faszination am Motorradfahren beschreiben. Doch das Fahren mit dem motorisierten Zweirad ist kein einfaches Unterfangen. Können, Erfahrung und passende Ausrüstung sind notwendig. Ein Motorrad hat weder eine Knautschzone noch einen Gurt. Motorrad fahren ist gefährlich, das beweist ein Blick in die Unfallstatistik: Das Risiko, mit dem Motorrad zu verunglücken, ist europaweit 18-mal höher als mit dem Pkw. ...»

Brennpunkt Landstraße – Potenziale des Sicherheitsaudits und weiterer Maßnahmen

18. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Landstraßen sind schön, aber auch gefährlich. Täglich verlieren durchschnittlich sechs Menschen ihr Leben bei Landstraßenunfällen.
Wie kann die Gestaltung des Straßenraumes dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken? Welche Erkenntnisse liefern bereits durchgeführte Audits? Und welche Möglichkeiten gibt es, um die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren auf Landstraßen zu sensibilisieren? Diesen und weiteren Fragen widmete sich gestern das 18. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“ in Potsdam. ...»

Erst gurten, dann starten

17. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Wenn Autofahrer heute ins Fahrzeug steigen, ist der Griff zum Gurt alltägliche Gewohnheit. Erst gurten, dann starten – kaum jemand denkt noch darüber nach. Dabei dauerte es viele Jahrzehnte, bis sich der Dreipunktgurt im Auto durchgesetzt hat.
Der Sicherheitsgurt hat nach Meinung von Experten mehr als einer Million Menschen das Leben gerettet und ist nach wie vor Lebensretter Nummer eins. Gegenüber anderen Systemen der aktiven und passiven Sicherheit ist er jedoch inzwischen eher aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Aber ist der Gurt deshalb ausgereizt? ...»

Sechs Jahre EU-Charta für die Straßenverkehrssicherheit – Bilanz und Ausblick

16. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Verkehrssicherheit geht alle an! So lautet die Bilanz des 16. Forums Sicherheit und Mobilität des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in der Deutschen Welle in Bonn. Vor rund 60 Gästen aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Medien, die von Dr. Ansgar Burghof, Leiter der Intendanz der Deutschen Welle, begrüßt wurden, ließen die Experten sechs Jahre EU-Charta für die Straßenverkehrssicherheit Revue passieren und wiesen den Weg in die Zukunft. Moderiert wurde das Forum, das von DEKRA und Continental unterstützt wurde, von Bernd Riegert, Leiter Europa Magazine bei der Deutschen Welle. ...»

Mobilitätsmanagement: Mobilität effizient, sicher und bequem gestalten

15. DVR-Forum Sicherheit und Mobilität

Der deutsche Durchschnittsbürger verbringt im Laufe seines Lebens mindestens ein halbes Jahr im Stau. „Dagegen kann man etwas tun. Die Mobilität steigern und gleichzeitig den Verkehr verringern, das muss unser Ziel sein“, sagte DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf zum Auftakt des 15. DVR-Forums Sicherheit und Mobilität in München. Ein an dem Interesse der Verkehrsteilnehmer orientiertes Mobilitätsmanagement stelle außerdem einen Beitrag zur „Vision Zero“ dar. Ganz im Sinne dieser neuen Verkehrssicherheitsphilosophie hätten viele Partner ihre Verantwortung wahrzunehmen. Politik und Verwaltung sollten auf der jeweiligen Ebene Maßnahmen des Mobilitätsmanagement befördern. Die Verkehrsbetriebe müssten mit den Betrieben entsprechende Angebote entwickeln und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren, diese Angebote auch anzunehmen. ...»