DVR – DVW – Arbeitsprogramm 2014

Präambel

DVR – DVW – Arbeitsprogramm 2014

National wie international ist mit dem Nationalen Verkehrssicherheitsprogramm und den europäischen Leitlinien für die Politik im Bereich der Straßenverkehrssicherheit die Richtung für die Zukunft der Verkehrssicherheitsarbeit abgesteckt. In Deutschland müssen nun alle Verantwortlichen daran arbeiten, das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, zu erreichen.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) haben zur Maßgabe ihres Handelns die Sicherheitsstrategie Vision Zero gemacht. Niemand soll durch einen Verkehrsunfall getötet oder schwer verletzt werden. Wer die Strategie der Vision Zero verfolgt, braucht jedoch nicht nur das Ziel, sondern er muss auch Wege dorthin aufzeigen.

Auf Anregung des Hauptausschusses des DVR-Vorstandes wurden unter Einbeziehung aller DVR-Gremien die wichtigsten Maßnahmen zur Verkehrssicherheit identifiziert, mit denen die Zahl der Toten und Schwerstverletzten reduziert werden kann.

Auf der Basis der Beratungen in den DVR-Vorstandsausschüssen hat der DVR-Vorstand am 30. Oktober 2012 in Leipzig einstimmig 14 TOP-Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherheit festgelegt, mit denen der DVR sich ab sofort vorrangig befassen soll.

Das bedeutet in einigen Fällen, in den DVR-Vorstandsausschüssen zu bestimmten Themen zu einer Empfehlung an den DVR-Vorstand zu kommen. In anderen Fällen gilt es, bestehende Vorstandsbeschlüsse verstärkt nach außen zu vertreten.

Bei der Erstellung des Jahresarbeitsprogrammes des DVR war es entsprechend notwendig, einen guten Weg zu finden zwischen einer breiten Maßnahmenpalette – zu vielfältig sind die Gefährdungen und die Ansatzpunkte – und einem gefährdungsorientierten Ansatz, also der Konzentration auf die Felder, die am meisten Effizienz versprechen.

Um Synergie-Effekte zu erzielen, sollen darüber hinaus mög-lichst viele Mitglieder und weitere Kooperationspartner in die Maßnahmen eingebunden sein. Wichtig ist auch eine Vernet-zung der Verkehrssicherheitsarbeit mit den Aktivitäten der Bundesländer und eine Abstimmung über den Runden Tisch der Länder im DVR.

Die Deutsche Verkehrswacht verbreitet das Thema über ihre Verbandsstrukturen in die Fläche und sorgt mit zahlreichen örtlichen Aktionen sowie zentralen Veranstaltungen ebenfalls dafür, die Bedeutung der Verkehrssicherheit voran zu treiben und dem Ziel der Vision Zero näher zu kommen. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet dabei eine neue Form der Ansprache für die Zielgruppe junger Verkehrsteilteilnehmer über die sozialen Medien.

Das vorliegende Arbeitsprogramm 2014 benennt die kostenwirksamen Programme, Medien und Projekte, die der DVR im kommenden Jahr seinen Mitgliedern zur Umsetzung anbietet, die er selbst durchführen, initiieren und anregen möchte. Die genannten Maßnahmen sollen finanziert werden mit Mitteln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, weiterer Kooperationspartner aus dem Kreis der DVR-Mitglieder und darüber hinaus gehender Partner. Ebenso beschreibt die DVW ihre Programme und Projekte, die sie ihren Untergliederungen anbietet und die durch diese, z. T. in Kooperation mit Partnern, realisiert werden. Auch gemeinsame Projekte von DVR und DVW sind Gegenstand des Arbeitsprogramms.

Es gilt der Finanzierungsvorbehalt. Entsprechende Gespräche finden parallel zum Abstimmungsprozess statt. Die Maßnahmen sind oder werden evaluiert.

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