DVR – DVW – Arbeitsprogramm 2015

Präambel

DVR – DVW – Arbeitsprogramm 2015

National wie international ist mit dem Nationalen Verkehrssi-cherheitsprogramm und den europäischen Leitlinien für die Politik im Bereich der Straßenverkehrssicherheit die Richtung für vor uns liegende Verkehrssicherheitsarbeit abgesteckt. In Deutschland müssen alle Verantwortlichen daran arbeiten, das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, zu erreichen.

Der DVR hat 2012 14 TOP-Maßnahmen im Rahmen der Ver-kehrssicherheit festgelegt, mit denen der DVR sich ab sofort vorrangig befassen soll. Eine erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen verspricht eine besonders starke Reduzierung der Zahl der Toten und Schwerstverletzten.
Diejenigen DVR-Maßnahmen, die diesen 14 TOP-Maßnahmen ganz oder teilweise entsprechen, haben wir für Sie im Inhaltsverzeichnis mit einem *Sternchen gekennzeichnet.

Das bedeutet in einigen Fällen, in den DVR-Vorstandsausschüssen zu bestimmten Themen zu einer Empfehlung an den DVR-Vorstand zu kommen. In anderen Fällen gilt es, bestehende Vorstandsbeschlüsse verstärkt nach außen zu vertreten.

Bei der Erstellung des Jahresarbeitsprogrammes des DVR war es entsprechend notwendig, einen guten Weg zu finden zwischen einer breiten Maßnahmenpalette – zu vielfältig sind die Gefährdungen und die Ansatzpunkte – und einem gefährdungsorientierten Ansatz, also der Konzentration auf die Felder, die am meisten Effizienz versprechen.

Wir weisen hier nochmals darauf hin, dass es sich hier ausschließlich um kostenwirksame Projekte und Maßnahmen handelt und das Arbeitsprogramm daher nicht die gesamte Jahresarbeit von DVR und DVW abbildet!

Um Synergie-Effekte zu erzielen, sollen darüber hinaus möglichst viele Mitglieder und weitere Kooperationspartner in die Maßnahmen eingebunden sein. Wichtig ist auch eine Vernetzung der Verkehrssicherheitsarbeit mit den Aktivitäten der Bundesländer und eine Abstimmung über den Runden Tisch der Länder im DVR.

Die Deutsche Verkehrswacht verbreitet das Thema über ihre Verbandsstrukturen in die Fläche und sorgt mit zahlreichen örtlichen Aktionen sowie zentralen Veranstaltungen ebenfalls dafür, die Bedeutung der Verkehrssicherheit voran zu treiben und dem Ziel der Vision Zero näher zu kommen. Einer der Schwerpunkte der Arbeit bildet dabei die Ansprache der Zielgruppe junger Verkehrsteilteilnehmer über die sozialen Medien.

Das vorliegende Arbeitsprogramm 2015 benennt die kostenwirksamen Programme, Medien und Projekte, die der DVR im kommenden Jahr seinen Mitgliedern zur Umsetzung anbietet, die er selbst durchführen, initiieren und anregen möchte. Die genannten Maßnahmen sollen finanziert werden mit Mitteln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, weiterer Kooperationspartner aus dem Kreis der DVR-Mitglieder und darüber hinaus gehender Partner. Ebenso beschreibt die DVW ihre Programme und Projekte, die sie ihren Untergliederungen anbietet und die durch diese, z. T. in Kooperation mit Partnern, realisiert werden. Auch gemeinsame Projekte von DVR und DVW sind Gegenstand des Arbeitsprogramms.

Es gilt der Finanzierungsvorbehalt. Entsprechende Gespräche finden parallel zum Abstimmungsprozess statt. Die Maßnahmen sind oder werden evaluiert. Downloads


pdf DVR – DVW – Arbeitsprogramm 2015 (523 kB)

DVR-NEWSLETTER



TIPPS

Sicherheitstrainings und
-programme nach Richtlinien des DVR
www.dvr.de/sht
Kino-/TV-Spots und Videos
http://www.dvr.de/site/videos.aspx
DVR-Verkehrszeichen-Memo-Spiel
www.dvr.de/multimedia/spiele/...