Betriebliche Vorbeugungs- und Hilfsprogramme
Mitte der siebziger Jahre entwickelten erstmals verschiedene Betriebe unabhängig voneinander Initiativen zur betrieblichen Suchtkrankenhilfe. Inzwischen sind es Hunderte von Großbetrieben und Verwaltungen, die sich dieses Themas annehmen, sei es auf Betriebsebene oder in Kooperation mit außerbetrieblichen Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe. Die Suchtprävention ist eine Säule der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Zur Lösung des Suchtproblems gibt es keine generellen Heilmittel oder Rezepte. Es lassen sich auch keine eindeutigen Ursachen für die Suchterkrankung ableiten. Neben der Wirkung des Suchtmittels spielen individuelle und soziale Bedingungen eine große Rolle.
Aufklärungsmaßnahmen zum Thema Alkohol müssen deshalb von verschiedenen Seiten angegangen werden:
- Die Gesamtkonsummenge alkoholischer Getränke senken
- Das hohe Ansehen von Alkohol bei Festen und Feierlichkeiten abbauen
- Alkoholfreie Getränke durch Informationsaktionen sowie preisgünstige Angebote aufwerten
- Vorbildliches Verhalten von Vorgesetzten und gegebenenfalls betrieblichen Helfern
Prävention bedeutet in erster Linie Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Die Förderung einer neuen Trinkkultur im Betrieb ist eine bedeutsame Präventionsmaßnahme und Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung, des Qualitätsmanagements und der Arbeitssicherheit. Eine erfolgreiche Gesundheitsförderung beteiligt alle aktiv am Prozess einer verantwortlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes.
Initiative der Betriebsleitung und der Betriebsräte
Zusammenfassung der Präventions- und Hilfsmaßnahmen


