UDRIVE-Studie: Autofahrer in Europa häufig abgelenkt

Den Haag, 19. Juni 2017 – Autofahrerinnen und Autofahrer in Europa verbringen rund zehn Prozent der Zeit am Steuer mit Nebentätigkeiten, darunter das Telefonieren oder das Schreiben von Kurznachrichten mit dem Handy. Bei Berufskraftfahrern liegt der Zeitanteil der Ablenkung bei rund 20 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der naturalistischen Langzeit-Fahrstudie UDRIVE, deren Ergebnisse nach dreijähriger Forschungszeit nun in Den Haag präsentiert wurden.

Es zeigte sich außerdem, dass ressourcenschonendes Fahren bis zu 25 Prozent Kraftstoff und Schadstoffemissionen einsparen kann.

UDRIVE hat in sechs europäischen Ländern zwei Jahre lang jeweils das alltägliche Fahrverhalten von Menschen am Steuer von Lkw, Pkw und Motorrädern beobachtet. Die Daten wurden über Messinstrumente und Kameras erhoben, die in oder an den Fahrzeugen installiert waren. Insgesamt konnten Fahrdaten aus fast 90.000 Stunden aufgezeichnet werden.

Quelle: Ertico

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