Preisträger der PRAISE Awards 2015 stehen fest

Brüssel, 23. November 2015 – Mit den PRAISE Awards werden jährlich fünf europäische Unternehmen und Institutionen geehrt, die sich vorbildlich für innerbetriebliche Verkehrssicherheitsarbeit einsetzen. Antonio Avenoso, Geschäftsführer des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC erinnerte daran, dass Präventionsarbeit sich letztlich für alle auszahle. Bei der Preisverleihung in Brüssel sagte Avenoso: „Sicherheit im Straßenverkehr geht alle an. Doch kleinen wie großen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, wenn sie Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit in all ihre Aktivitäten einbringen können.“

Der PRAISE Award für Großunternehmen ging an den rumänischen Erdöl- und Erdgaskonzern OMV Petrom. Ein mehrstufiges Verkehrssicherheitskonzept erfasst die Fahrzeugdaten der rund 10.000 Fahrer im Unternehmen. Auch Vertragspartner müssen Rahmenrichtlinien für Sicherheit im Straßenverkehr erfüllen. Und das Konzept geht auf: In den letzten drei Jahren wurde kein einziger Mensch im innerbetrieblichen Verkehr getötet oder schwer verletzt.

Unter den öffentlichen Institutionen wurde Transport for London (TfL) mit einem PRAISE Award ausgezeichnet. TfL organisiert als Dachgesellschaft das Verkehrssystem in der britischen Hauptstadt. Alle 3.820 Berufskraftfahrer haben eine Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz durchlaufen. Sämtliche Unfälle und Beinahe-Unfälle werden zentral erfasst und ausgewertet.

Für ein umfassendes Konzept zur Gefährdungsbeurteilung wurde das gemeinnützige Institute of Advanced Motorists (IAM) mit Sitz in London geehrt. Jährliche Zielkennzahlen arbeiten auf einen wesentlichen Rückgang der Arbeits- und Wegeunfälle hin. Zudem müssen alle Flottenfahrzeuge eine Fünf-Sterne-Wertung nach Euro NCAP aufweisen. Der britische Pharmakonzern AstraZeneca erhielt einen PRAISE Award für die Umsetzung regelmäßiger innerbetrieblicher Verkehrssicherheitskampagnen sowie ein Konzept, das hochrisikogefährdete Fahrer durch Telemetrie begleitet. Ein weiterer Preis ging an die Polizei von Luxemburg, die spezielle Fahrsicherheitstrainings für Sondereinsatzkräfte bereithält und Dienstfahrzeuge mit Unfalldatenspeichern ausrüstet.

Quelle: ETSC

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