Schwächere Verkehrsteilnehmer profitieren weniger von Verkehrssicherheitsmaßnahmen

Leipzig, 21. Mai 2014 – Im Jahr 2012 verringerte sich die Zahl der Verkehrstoten in den 31 durch das Weltverkehrsforum (ITF) beobachteten Ländern im Schnitt um 1,7 Prozent. Dies geht aus dem heute veröffentlichten ITF-Verkehrssicherheitsreport hervor. Bei der Sicherheit für Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer besteht dagegen im langfristigen Vergleich Nachholbedarf.

Insbesondere bei den tödlich verunglückten Insassen von Pkw konnte seit dem Jahr 2000 ein Rückgang um 50 Prozent registriert werden. Bei den getöteten Fußgängern betrug der Rückgang 34 Prozent, bei Radfahrern lag er bei 31 Prozent und bei Motorzweiradfahrern bei nur 17 Prozent.

Nach vorläufigen Ergebnissen für 2013 wiesen zehn der 37 Länder einen Anstieg bei der Zahl der Verkehrstoten auf, in Einzelfällen um mehr als zehn Prozent. In 22 Ländern war dagegen ein Rückgang bei den Getötetenzahlen zu verzeichnen. Eine Verringerung um mehr als zehn Prozent erreichten Frankreich, Griechenland, Litauen, Neuseeland, die Niederlande, Österreich, Portugal, die Schweiz und Tschechien.

Quelle: ITF

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