Risikobereitschaft entwickelt sich in der Lernphase

London, 29. Januar 2013 – Die Bereitschaft zu Geschwindigkeitsübertretungen oder zu riskantem Fahrverhalten entwickelt sich in der Lernphase und setzt sich, sofern entsprechend stark ausgeprägt, mit hoher Wahrscheinlichkeit nach dem Erhalt der Fahrerlaubnis fort. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Sheffield. Wird das Gefahrenbewusstsein bereits während der Fahrausbildung stärker trainiert, kann das spätere Verhalten entscheidend beeinflusst werden.

Für die Studie wurden im Jahr 2004 rund 1.600 Autofahrer und Jugendliche ohne Führerschein nach ihrer Einstellung zu riskantem Fahrverhalten befragt. Drei Jahre später erfolgte die Umfrage erneut unter denselben Teilnehmern, die entweder bereits Fahrerfahrung hatten oder sich in der Lernphase befanden.

Mit zunehmender Fahrleistung und der Erfahrung, dass zu schnelles Fahren nur selten Konsequenzen hatte, wurden Gefahren im Straßenverkehr geringer eingeschätzt. Fahranfänger, die sich noch in der Lernphase befanden und bereits in der ersten Umfrage ein vorsichtigeres Verhalten befürworteten, zeigten dagegen eine deutlich defensivere Fahrweise.

Quelle: Science Daily

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