BESTPOINT: Punkte retten Leben
Brüssel, 7. September 2012 – Punktesysteme gehören in 21 europäischen Ländern zum Regel- und Sanktionssystem im Straßenverkehr. Das EU-Projekt „BESTPOINT“ hat untersucht, wie diese Systeme im Sinne der Verkehrssicherheit weiter optimiert werden können. Die Ergebnisse sind nun in einem Handbuch erschienen. Langfristig wird ein europaweit einheitliches System angestrebt.
Für ein wirkungsvolles Vorgehen sei eine starke Polizeipräsenz elementar, so die Autoren. Die Maßnahmen müssten auf die Hauptunfallursachen wie Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit, Missachtung der Gurtpflicht, rücksichtsloses Fahrverhalten und die Handynutzung am Steuer abzielen.
Punktesysteme würden grundsätzlich von der Bevölkerung begrüßt, berichtete Mitautor Klaus Machata vom österreichischen Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).
Quelle: ETSC
