Türkei und Russland ziehen Zwischenbilanz aus RS10-Programm
Ankara, 18. Januar 2012 – Innerhalb des Globalen Programms für Straßenverkehrssicherheit (RS10) trafen sich Verkehrssicherheitsexperten aus der Türkei und der Russischen Föderation zu einem praxisorientierten Austausch mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeitskontrollen und Sicherheitsgurte. Auf einer Tagung vom 7. bis 9. Dezember 2011 in Ankara diskutierten Mitglieder der Projektteams beider Seiten ihre Erfahrungen des vergangenen Jahres.
Vertreter von Polizei, Experten für soziales Marketing, Verkehrsrecht und Verkehrssicherheit tauschten Erfahrungen bei der Umsetzung von Maßnahmen sowie deren Probleme und mögliche Lösungen aus. Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit (Russland), aber auch regelmäßige, simulatorgestützte Schulungen für Berufskraftfahrer (Türkei) erwiesen sich als besonders wirksam, so die Experten.
In den nächsten zwei Jahren sollen die Verbesserung der gesetzlichen und ordnungspolitischen Grundlagen von Initiativen für mehr Verkehrssicherheit, die Stärkung der Rolle nichtstaatlicher Organisationen und die Zusammenarbeit mit Zielgruppen im Mittelpunkt von RS10 stehen.
Das Programm RS10 läuft in weltweit zehn Ländern. Sechs Partnerorganisationen, darunter die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltbank, wollen in Kooperation mit staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen in den Ländern Ägypten, Brasilien, China, Indien, Kambodscha, Kenia, Mexiko, Russische Föderation, Türkei und Vietnam dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Quelle: WHO

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