Österreich: Zahl der Verkehrstoten in 2011 sinkt um 5,6 Prozent

Wien, 6. Januar 2012 – Im vergangenen Jahr kamen in Österreich 521 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Im Vergleich zum Jahr 2010 ist dies ein Rückgang um 5,6 Prozent, wie das Bundesministerium für Inneres (BMI) mitteilt. Gestiegen ist dagegen die Zahl der getöteten Radfahrer.

Im Jahr 2011 wurden 282 Pkw-Insassen, 17 Insassen von Lkw, 86 Fußgänger und 85 Motorzweiradfahrer getötet. Während die Zahlen in diesen Bereichen rückläufig sind, erhöhte sich die Zahl der tödlich verunfallten Radfahrer von 32 auf 42.

Betrachtet nach Altersgruppen machen Verkehrsteilnehmer unter 30 Jahren (144 Verkehrstote) und über 60-Jährige (175 Verkehrstote) den größten Anteil aus. Während die Zahl bei den Jugendlichen rückläufig ist, steigt sie bei den Älteren an. Eine Ausnahme bildet die Gruppe der Kinder bis 14 Jahre. Die Zahl der Todesopfer in dieser Altersgruppe stieg von zehn auf 13.

Die häufigste Unfallursache war nicht angepasste Geschwindigkeit und für knapp ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle verantwortlich.

Quelle: BMI

TIPPS

Verkehrssicherheitsprogramme für Jugendliche
verkehrssicherheitsprogramme.de