Radhelm: DGOU weist auf Vorbildfunktion der Eltern hin

Berlin, 11. April 2017 – Während die meisten Eltern ihrem Kind einen Fahrradhelm aufsetzen, tragen sie selbst oftmals keinen Helm. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. So lag die Helmtragequote von Erwachsenen im Jahr 2015 laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) deutlich unter der von Kindern.

„Wirken Erwachsene nicht als Vorbild, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder später im Jugend- und Erwachsenenalter weiterhin einen Helm tragen“, sagt DGOU-Generalsekretär Professor Reinhard Hoffmann. Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen deshalb: Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter.

Daten aus dem TraumaRegister DGU (TR-DGU) zeigen: Bei den lebensgefährlich verletzten Fahrradfahrern ist das schwere Schädel-Hirn-Trauma die Hauptverletzung. Das TR-DGU erfasst im Durchschnitt jährlich rund 2.500 Radfahrer, die nach einem Unfall in einem Traumazentrum der Initiative TraumaNetzwerk DGU intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Die meisten schweren Unfälle ereignen sich im Zeitraum von April bis September.

Quelle: DGOU

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