Mehrheit der Deutschen würde härtere Strafen bei Verkehrsdelikten begrüßen

Stuttgart, 12. Juni 2017 – Die Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet härtere Strafen bei Vergehen im Straßenverkehr, wenn dies die Verkehrssicherheit erhöhen würde. In einer repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von DEKRA sprachen sich 80 Prozent der Befragten dafür aus, dass bei gefährlichen Verkehrsverstößen schneller als bisher Fahrverbote verhängt oder Führerscheine eingezogen werden sollten.

Rund zwei Drittel der 1.004 befragten Personen hielten mehr Verkehrskontrollen für sinnvoll, wenn diese an gefährlichen Stellen wie vor Schulen und Kindergärten oder an Unfallschwerpunkten stattfinden. 27 Prozent waren dafür, dass generell flächendeckend mehr kontrolliert und geblitzt wird.

89 Prozent der Befragten empfanden 20 Euro Bußgeld für das Nichtbilden der Rettungsgasse als zu niedrig. Während 56 Prozent ein Bußgeld von 60 Euro für die Handynutzung am Steuer für zu niedrig hielten, stuften 33 Prozent diesen Betrag als angemessen ein. 43 Prozent erachteten das Niveau der Bußgelder für Verkehrsverstöße in Deutschland insgesamt als zu gering. Nur wenig mehr hielten das Niveau für angemessen.

Quelle: DEKRA

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