Baden-Württemberg/Thüringen: Studie zur Nutzung und Wirkung von Fahrradhelmen

Stuttgart, 14. März 2017 – Fahrradhelme können die Folgen von Fahrradunfällen erheblich mildern. Dies belegt eine aktuelle Grundlagenstudie der Länder Baden-Württemberg und Thüringen. Die Untersuchung hat die Effekte von Fahrradhelmen und einer potenziell möglichen Helmpflicht umfassend beleuchtet. Beide Bundesländer verfolgen die Förderung des freiwilligen Helmtragens.

Für die Studie wurden über 350 Quellen aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten analysiert. Die Forscherinnen und Forscher führten auf Basis von 268 unterschiedlichen Parametern eine Kosten-Nutzen-Analyse für eine gesetzliche Helmpflicht durch. Ihr Fazit: Eine Helmpflicht würde ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis ergeben, insbesondere in der Altersgruppe der über 65-Jährigen.

Eine Befragung im Rahmen der Studie ergab, dass ein Teil der Radfahrenden bei Einführung einer Helmpflicht zukünftig ganz oder teilweise auf das Radfahren verzichten würde. Trotz der daraus resultierenden negativen Folgen für die Gesundheit zieht die Studie jedoch eine positive Bilanz für eine Helmpflicht.

Quelle: VM Baden-Württemberg

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