Stiftung Auge empfiehlt Sicherheitstraining für Sehbehinderte

Bonn, 6. April 2017 – Zu ihrem eigenen Schutz sollten sehbehinderte und blinde Fußgänger ihre Sehbehinderung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern etwa durch Blindenstock oder gelbe Armbinde kenntlich machen, empfiehlt die Stiftung Auge. Zudem könnten spezielle Schulungen zur Orientierung und Mobilität die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Die meisten Unfälle bei Blinden und Sehbehinderten entstehen auf freier Strecke, weil Betroffene die Geschwindigkeit, Entfernung und Fahrtrichtung von Fahrzeugen nicht richtig einschätzen. Professor Dr. med. Frank Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge, erläutert: „Zur Verbesserung ihrer eigenen Sicherheit sollte jeder blinde oder sehbehinderte Mensch eine Schulung absolvieren. Denn wer weiß, wie er sich trotz Sehbehinderung sicher durch den Straßenverkehr bewegen kann, ist selbstständiger und kann sein Leben selbstbestimmter führen.“

Quelle: Stiftung Auge

DVR-NEWSLETTER



TIPPS

Sicherheitstrainings und
-programme nach Richtlinien des DVR
www.dvr.de/sht