UDV: Junge Autofahrer benötigen mehr Fahrkompetenz

Berlin, 19. Dezember 2011 – Das Risiko, im Pkw tödlich zu verunglücken, liegt für Autofahrer zwischen 18 und 24 Jahren besonders hoch. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) sieht Unerfahrenheit und Jugendlichkeitsrisiko als zentrale Problembereiche. Fahranfänger sollen mehr Fahrkompetenz als bisher aufbauen können, um das Anfängerrisiko zu verringern.

„Begleitetes Fahren ab 17“ (BF17) ist nach Ansicht der UDV ein Erfolgsmodell, das jedoch nicht alle jungen Menschen erreicht und zudem auf der klassischen Fahrausbildung aufbaut.
Die Unfallforscher empfehlen eine Neustrukturierung der Fahrausbildung in Richtung Mehrphasenmodell. Weiterhin soll die Unfall- und Gefahrenlage im persönlichen Aktionsfeld der Führerscheinanwärter stärker in den theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung einbezogen werden. Auf Seiten der Fahrlehreraus- und fortbildung regen die Experten der UDV eine Modifizierung im Hinblick auf Eingangsvoraussetzungen, Lehrinhalte, Ausbildungsdauer und Qualitätssicherung an.

Quelle: UDV

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