Bonn und Trier werben für mehr „Rücksicht im Straßenverkehr“

DVR koordiniert bundesweite Kampagne

Aktion Schulterblick. Bewusst und sicher mobil
Großbild anzeigen Die Projektpartner (von li. nach re.): Burkhard Horn (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin), Siegfried Brockmann (UDV), Johannes Hill (Umweltberater im Rathaus Trier), Ute Hammer (DVR), Marlies Koch (Radverkehrsplanung im Stadtplanungsamt, Bonn), Birgitta Worringen (Radverkehrsbeauftragte im BMVI). (Foto: DVR)

Im Rahmen des Nationalen Radverkehrskongresses am 13./14. Mai 2013 in Münster hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Kampagne „Rücksicht im Straßenverkehr“ für ganz Deutschland freigegeben. Die Rücksicht-Kampagne läuft seit 2012 in den Pilotstädten Freiburg und Berlin. Projektpartner sind neben dem BMVI der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Aufgrund der positiven Resonanz und des regen öffentlichen Interesses wurde die Kampagne nun für alle interessierten Städte und Kommunen geöffnet.

Mit einem symbolischen Akt wurde die Rücksicht-Kampagne auf dem Nationalen Radverkehrskongress an die Städte Bonn und Trier übergeben. Für Johannes Hill, Umweltberater im Rathaus Trier, lagen die Gründe für die Umsetzung der Kampagne auf der Hand: „Die Bürger sollen sich in unserer Stadt wohlfühlen, da ist das Thema Rücksicht nicht weit.“ Marlies Koch, die die Kampagne für die Stadt Bonn übernahm, bekräftigte, dass bestehende Aktivitäten nach Möglichkeit mit dem Thema Rücksicht im Straßenverkehr, nicht nur für Radfahrer, verbunden werden sollen. Ziel der Bundesstadt Bonn ist es, bis zum Jahr 2020 Fahrradhauptstadt Nordrhein-Westfalens zu werden. Der DVR hat die Koordination für die bundesweite Kampagne übernommen und steht interessierten Kommunen beratend zur Seite. Unterstützung bei der Planung der eigenen Rücksicht-Kampagne bietet außerdem ein Handbuch mit allen wichtigen Informationen inklusive aller Materialien.

Ziel der breit angelegten Kommunikationskampagne ist die Verbesserung des Verkehrsklimas mit einem besonderen Fokus auf den Radverkehr. Fahrrad fahren ist ein Trend, der besonders in Städten immer mehr Anklang findet. Was aus ökologischer Sicht erfreulich ist, führt im Verkehrsalltag häufig zu Konflikten. Unfälle mit Personenschaden unter Beteiligung des Radverkehrs nehmen zu.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht Christophorus, Schutzpatron aller Reisenden, der für mehr Rücksicht, Fairness und Gelassenheit aller Verkehrsteilnehmer wirbt. So soll nicht nur das Miteinander im Straßenverkehr gefördert, sondern auch die Zahl der Unfälle gesenkt werden. Plakate, Broschüren, Videos und ein Internetauftritt zeigen, wie mehr Rücksicht konkret umgesetzt werden kann.

Ansprechpartnerin:

Simone Bauer
Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: SBauer@dvr.de
Telefon: 0228-40001-75


Downloads


PDF Handbuch: „Rücksicht im Straßenverkehr“ (9,5 MB)

PDF Leitfaden: „Rücksicht im Straßenverkehr“ (3,9 MB)

ZIP Anlagen: Checklisten und Vorlagen zur Rücksichtskampagne (20,3 MB)

DOCX Checkliste - Ablaufplan Entscheidungsfindung (599 KB)
PDF Checkliste - Ablaufplan Entscheidungsfindung (575 KB)

DOCX Checkliste - Aktionstag zum Radverkehr (600 KB)
PDF Checkliste - Aktionstag zum Radverkehr (611 KB)

DOCX Checkliste - Pressekonferenz (596 KB)
PDF Checkliste - Pressekonferenz (588 KB)

DOCX Checkliste - Übernahme der Kampagne (594 KB)
PDF Checkliste - Übernahme der Kampagne (558 KB)

DOCX Checkliste - Wer ist intern einzubeziehen (595 KB)
PDF Checkliste - Wer ist intern einzubeziehen (554 KB)

DOCX Textvorlagen (900 KB)
PDF Textvorlagen (652 KB)

DOCX Vorlage - Brief Sponsoringanfrage (12 KB)
PDF Vorlage - Brief Sponsoringanfrage (112 KB)

DOCX Vorlage - Kooperationsvereinbarung (30 KB)
PDF Vorlage - Kooperationsvereinbarung (115 KB)

PPTX Vorlage - Präsentation (9,7 MB)
PDF Vorlage - Präsentation (3,5 MB)